Readspeaker Menü

apl. Prof. Dr. Rainer Gries

Europäische Kulturgeschichte/Neuere und neueste Geschichte

Postadresse

Historisches Institut
Fürstengraben 13
07743 Jena

Büro

August-Bebel-Straße 4
Raum 224
07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641 9-44503
E-Mail:

Sprechstunde

nach Vereinbarung


  • seit 2014 Inhaber des transdisziplinären Franz Vranitzky Chair for European Studies am Institut für Zeitgeschichte und am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien
  • seit 2013 Professor für Psychologische und Historische Anthropologie an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien/Berlin/Paris.
  • seit 2009 apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
  • 2008-2009 Vertretung der Lehrstühle für Neuere und Neueste Geschichte an den Universitäten Jena und Göttingen.
  • 2003-2011 Professor für Kultur- und Kommunikationsgeschichte sowie für Kommunikationswissenschaft am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien (Vertragsprofessuren).
  • 2001-2002 Gastprofessor für Kulturgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Wien.
  • 2002 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Fach Neuere und Neueste Geschichte mit der Arbeit: "Produkte als Medien. Eine Kulturgeschichte von Produktkommunikationen in beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften".
  • 2000-2001 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Prof. Dr. Hartmut Zwahr) der Universität Leipzig.
  • 1994-2000 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Professor Dr. Lutz Niethammer) der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
  • 1992-1994 Habilitationsstipendiat der Fritz Thyssen Stiftung, Köln; Thema: "Anmutungsqualitäten von Produkten und deren Vermittlung. Zur politischen und gesellschaftlichen Semiotik der Produktlandschaften in beiden deutschen Gesellschaften."
  • 1992 Auszeichnung mit dem Ersten Förderpreis für junge Wissenschaftler der Stinnes-Stiftung, Mülheim/Ruhr.
  • 1984-1991 Arbeit an der Dissertation zum Thema: "Die Rationen-Gesellschaft. Leipzig, Köln und München nach dem Kriege" an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg; Promotion 1991.
  • 1977-1984 Lehramtsstudium für die Fächer Deutsch und Geschichte an Gymnasien an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes


Schwerpunkte der Forschung

  • Gesellschaftsgeschichte Deutschlands und Österreichs im 20. und 21. Jahrhundert,
  • Krieg und Medien im 20. und 21. Jahrhundert,
  • Geschichte und Theorie der persuasiven Kommunikationen vom 19. Jahrhundert bis heute im internationalen Vergleich,
  • vergleichende Geschichte der sozialistischen Staaten und ihrer (Nachfolge-) Gesellschaften bis heute,
  • 'Generation' als Paradigma in der Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaft,
  • Geschichte und Theorie des Konsums in Europa im 19. und 20. Jahrhundert,
  • die politische Kommunikations- und Kulturgeschichte des Papsttums im 20. und 21.  Jahrhundert im europäischen Vergleich.


Laufende Forschungsvorhaben


* Koordinator des BMBF-Forschungsverbundes "PolitCIGs":

"Die Kulturen der Zigarette und die Kulturen des Politischen" (Jena - Hamburg - Wien)

Die Zigarette zählt zu den prominentesten Produkten des vergangenen Jahrhunderts. Sie ist ein besonders sensibler Seismograph gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen. Ihre Anmutungen, ihr Geschmack und Geruch, ihre Haptik und Symbolik, aber auch ihr Gebrauch und ihr Genuss, hatten nicht zuletzt auch politische Dimensionen. So die grundlegende These des Forschungsverbundes "PolitCIGs", der sich unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Gries aus Historikerinnen und Historikern der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), Museumswissenschaftlern des Hamburger Museums der Arbeit sowie Psychologinnen und Psychologen der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien-Berlin-Paris (SFU) zusammensetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert diesen interdisziplinären Verbund innerhalb des Programmes "Die Sprache der Objekte: Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen" seit Oktober 2013 für drei Jahre.


* Koordinator des Forschungsverbundes "GAMe":

"Geschichtsaneignungen in der Mediengesellschaft" (Jena - Wien - Leipzig - Marburg - Magdeburg)

Uses of the Past: Mediendiskurse über die Vergangenheit setzen Maßstäbe für die Selbstverständigung und für die Selbstorientierung von Gesellschaften. Anfang des 21. Jahrhunderts bricht sich ein machtvoller Trend Bahn: "Geschichtsevents" werden im Leitmedium Fernsehen, im Internet und in Computerspielen mit größtem Erfolg angeboten. Millionen sind so nicht nur zum Mit-Erleben, sondern zum Mit-Leben, zum aktiven Neu-Gestalten von Erinnerung aufgefordert. Das zeitigt auch für traditionelle Vermittlungsagenturen wie die Schule und die Gedenkstätten Folgen.

Bis heute verfügen wir jedoch über keinerlei belastbare empirische Studien zu den Modi der Rezeption dieser historischen und historisierenden Angebote. Die mit diesen Geschichtsformaten verknüpfte Kardinalfrage ist wissenschaftlich unbearbeitet und daher auch unbeantwortet: Wie nutzen und wie eignen sich welche Publika respektive User diese neuen multi- und crossmedialen Offerten des Historischen an?

Diesem geradezu fahrlässigen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Manko wollen wir mit dem interdisziplinären und internationalen Forschungsverbund "Geschichtsaneignungen in der Mediengesellschaft" abhelfen. Historiker, Psychologen, Medien-, Kommunikations- und Informationswissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Universitäten Leipzig und Wien sowie der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien/Berlin/Paris kooperieren mit dem Fernsehsender 3sat sowie mit der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Unser Erkenntnisinteresse ist es, mit Hilfe transdisziplinärer Methoden erstmals systematisch und koordiniert Geschichtsaneignungen in europäischen Gesellschaften vergleichend zu untersuchen. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf Jugendliche als Akteure, denn ihre gegenwärtige politische und moralische Sozialisation wird unsere Gesellschaften in der Zukunft prägen.


* Koordinator der interdisziplinären Forschungsgruppe

"Krieg und Medien im 20. und 21. Jahrhundert in Zentral- und Südost-Europa" an der Universität Wien

Diese Forschungsgruppe intensiviert die Kooperation zwischen dem Institut für Zeitgeschichte und dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien.


* Koordinator des Forschungsverbundes

"Die Geschichte und Psychologie der Besatzungskinder"

Vom Herbst 1944 an marschierten die Truppen der Alliierten in Deutschland und in Österreich ein. Ende 1945 kamen die ersten Besatzungskinder zur Welt. Schätzungen gehen davon aus, dass in den beiden Ländern während des ersten Nachkriegsjahrzehnts etwa 440.000 Kinder geboren wurden, deren Väter Besatzungssoldaten und deren Mütter Einheimische waren. Nur in den seltensten Fällen erkannten die Erzeuger ihre Vaterschaft amtlich an. Diese Kinder trugen daher Zeit ihres Lebens ein doppeltes Stigma: Sie waren von unehelicher Geburt und Kinder einer Beziehung mit dem "Feind". Ihr soziales Umfeld repressierte und diskriminierte sie. Die Kinder und Jugendlichen wurden ausgegrenzt, verhöhnt und psychisch wie physisch misshandelt. Sie galten als "Bankerte" oder "Bastarde", "Russenbälger", "Amikinder" oder gar als "Negerbrut". Bei vielen Besatzungskindern machten sich die Folgen solcher Erfahrungen in Kindheit und Jugend erst nach Jahrzehnten bemerkbar. Heute, bald siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, sind sie ins Rentenalter gekommen. Die sich abzeichnenden Grenzen der Lebenszeit fordern sie dazu auf, die Tabus und Deckerzählungen der eigenen Biographie zu hinterfragen.

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für die Geschichte der Neuzeit am Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Prof. Dr. Silke Satjukow) und dem Team am Department für Psychologie der Sigmund Freud Privat Universität Wien verknüpfen wir die Erforschung der individual-, entwicklungs- und sozialpsychologischen Prozesse mit der Aufklärung der gesellschaftlichen und politischen Dimensionen der Geschichte der Besatzungskinder.


Schwerpunkt in Jena: Die Geschichte der französischen Besatzungskinder nach dem Zweiten Weltkrieg

In der französischen Besatzungszone Deutschlands wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mehr als 20.000 Kinder geboren, die eine Deutsche zur Mutter und einen Franzosen zum Vater hatten: Kinder aus Vergewaltigungen ebenso wie Kinder aus zeitweisen Verbindungen und aus dauerhaften Liebesbeziehungen. Nach französischem Recht und aus französischer Perspektive handelte es sich bei diesen Kindern um Franzosen. Die Provisorische Regierung in Paris rechnete sie sogar zu den verschleppten Opfern des Krieges, den "Displaced Persons", die ihrer Heimat entfremdet waren und die daher unter allen Umständen "repatriiert" werden mussten. Das französische Kinderheim im Luftkurort Nordrach im Schwarzwald, die "Pouponnière", war von 1947 bis 1949 eine Drehscheibe für die Säuglinge, die aus der französischen Zone nach Frankreich verbracht wurden. Ein Teil dieser Kinder wurde von ihren deutschen Müttern offiziell aufgegeben und in die Obhut der französischen Behörden übergeben. Diese "aufgegebenen Kinder", die "enfants abandonnés", wurden in Nordrach einerseits liebevoll gepflegt - andererseits aber auch gesichtet und auf ihre Tauglichkeit als Franzosen begutachtet. Von hier aus wurden sie ins Mutterland nach Frankreich, nach Nordafrika und sogar in die Départements d'outre-mer verschickt - falls sie einen rigiden Auswahlprozess überstanden hatten. Im günstigsten Fall wurden diese "Kinder des Staates" dort endlich adoptiert; ihre deutschen Wurzeln wurden vollends getilgt.

Die Geschichte der 'Besatzungskinder' in den beiden Nachkriegsgesellschaften Deutschlands, verfasst von Silke Satjukow (Magdeburg) und Rainer Gries, erscheint 2014 als Buch.


*Koordinator der Forschungsgruppe

"Die Päpste im 'im Vorhof der Völker': Die Kultur- und Kommunikationsgeschichte der Päpste im 20. und 21. Jahrhundert in Europa - mit den Vergleichshorizonten Nordamerika und Mittlerer Osten".

Ein Projektverbund der Universitäten Wien und Salzburg, der Northwestern University in Doha (Qatar) und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kooperation mit den Päpstlichen Räten für die Kultur und für die Sozialen Kommunikationsmittel Rom/Vatikanstadt.

Neue Publikationen

Cover_Entwurf

Im Frühjahr 1945 marschierten die alliierten Truppen in Deutschland ein, neun Monate später kamen die ersten Besatzungskinder zur Welt. Im ersten Nachkriegsjahrzehnt wurden etwa 400.000 Kinder geboren, deren Väter feindliche Soldaten und deren Mütter zumeist junge Deutsche waren. Nur in den seltensten Fällen erkannten die Männer ihre Vaterschaft und ihre Verantwortung amtlich an.

Zeit ihres Lebens trugen diese Kinder daher ein doppeltes Stigma: Sie waren von unehelicher Geburt und Kinder einer Vergewaltigung oder gar einer Beziehung mit demverhassten Feind. Ihr soziales Umfeld grenzte sie aus, verhöhnte und misshandelte sie psychisch und physisch - sie galten als "Bastarde", "Russenbälger", "Amikinder" oder gar als "Negerbrut".

Während Briten, Amerikaner und Russen weder an den Müttern noch an ihrem Nachwuchs Interesse zeigten, organisierten die Franzosen geheime Babytransporte nach Paris und nach Nordafrika. Dort bekamen die Kinder neue Identitäten und wurden zur Adoption freigegeben - das Schicksal dieser "Franzosenkinder" blieb bis heute im Dunkeln.

Das Buch "Bankerte!" zeichnet die Geschichte dieser lange beschwiegenen Kinder nach. Wir beobachten sie auf den wichtigen Stationen ihres Lebensweges: Anhand eines großen Fundus schriftlicher und mündlicher Quellen rekonstruieren wir die Bedingungen ihrer Zeugung und ihrer Geburt in allen vier Besatzungszonen. Wir beobachten sie in ihrer Kindheit und Jugend, begleiten sie bei ihrer Einschulung ab 1952 und zu Beginn ihrer Ausbildung Ende der fünfziger Jahre.

Es zeigt sich, dass die "Ankunft" der Besatzungskinder in den beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften nicht nur Probleme und Risiken, sondern auch Chancen barg. Sie blieben durchaus nicht nur drangsalierte und diskriminierte Opfer. Allein durch ihr Dasein stellten sie eine ständige Herausforderung für ihr Umfeld dar; sie avancierten so zu Medien europäischer und transatlantischer Aushandlungs- und Annäherungsprozesse. Und sie wurden den von der nationalsozialistischen Rassenideologie geprägten Deutschen zu wesentlichen Vermittlern neuer, weltläufiger und liberaler Wertewelten.


Pressemitteilung:  Unschuldig mit Schuld beladen

Silke Satjukow und Rainer Gries

Bankerte!

Besatzungskinder in Deutschland nach 1945415 Seiten, 44 Abbildungen

Campus Verlag Frankfurt am Main/New York 2015

EAN 9783593502861

----------------------------------------------------------------------------------------------------------


Cover_Entwurf   

PolitCIGs Band 1, Oktober 2014

Dirk Schindelbeck und Christoph Alten, Gerulf Hirt, Stefan Knopf, Sandra Schürmann unter Mitarbeit von Evelyn Möcking und Merle Strunk

Jonas Verlag, Marburg

ISBN 978-3-89445-496-8
ca. 192 S., ca. 100 Abb.,
Hardcover, ca. 25 Euro
Format 21 × 27 cm

Der BMBF-Forschungsverbund "PolitCIGs" untersucht die Kulturen des Rauchens und die Kulturen des Politischen an den unterschiedlichen "Zigaretten-Fronten" in der Zeit des Ersten Weltkriegs: bei den Zigaretten selbst, bei den Produzenten, bei soldatischen Konsumenten. Wie veränderten sich das Rauchen und die Zigarette? Welche offenen oder versteckten politischen Botschaften verbanden sich damit? Was war das Neue und Besondere an der Zigarette, wie kam es zu ihrem rasanten Aufschwung nach dem Ersten Weltkrieg? 

"Haben das Päckchen erhalten… Jetzt können wir wieder flott weg rauchen und den Russen dabei mächtig eins aufbrennen." (Q.: Feldpostkarte mit Motiv des Zigarettenherstellers Batschari, Juni 1915) Solche Parolen aus dem Feld lassen bereits erahnen, welche alltägliche Bedeutung dem Rauchen im Ersten Weltkrieg zukam.

Anders als heute hatte die Zigarette vor hundert Jahren kein Akzeptanzproblem: Sie war ein neuer, aufstrebender Markenartikel und stand für die Moderne schlechthin. Um die Jahrhundertwende war sie gesellschaftsfähig geworden, dank maschineller Herstellung bald für breite Kreise erschwinglich, und ihre Vielfalt war atemberaubend: Um 1910 gab es im Deutschen Reich fast 8.000 Sorten. Werbung und Verpackungen beschworen die Mythen des Orients, die Welt der internationalen Hautevolee, bisweilen mit hervorragender Gebrauchsgrafik. Immer wieder transportierten sie auch politische Botschaften: Der Aufdruck "trustfrei" etwa reklamierte, diese Marke sei nicht von anglo-amerikanischem Kapital "unterwandert". Am Vorabend des Ersten Weltkriegs drängten sich solche nationalistischen Töne nach vorn: Aus der Marke "Gibson Girl" wurde der schwarz-weiß-rot umrandete "Wimpel", der angloamerikanisch anmutende "Dandy" mutierte zu "Dalli", und "Gil d'Or" wurde in "General Goeben" umbennannt.

Im Krieg schließlich entwickelte sich die Zigarette vom Genuss- zum Überlebensmittel: Auf dem Weg zur Front, im Schützengraben, im Lazarett oder in der Gefangenschaft war sie Heilmittel und Trostspender. Wo Worte versagten, konnte sie noch Gemeinschaft stiften, sogar mit Feinden. Wo Geld fast keinen Wert mehr hatte, wurde sie zur Währung. Sie gehörte zur markigen Heldenpose, konnte aber auch "letzte Gabe" für Sterbende sein. Für viele war sie auch eine Brücke in die Heimat und ein Zeichen für den ersehnten Alltag im Frieden. In der zivilen Welt wurden in dieser Zeit erstmals auch Frauen als Konsumentinnen der neuen Raucherware wahrgenommen und angesprochen.


 

Buchveröffentlichungen


Rainer Gries: Die Rationen-Gesellschaft. Versorgungskampf und Vergleichsmentalität. Leipzig, München und Köln nach dem Kriege, zugleich Diss. phil. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Verlag Westfälisches Dampfboot Münster 1991. 

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: Gestylte Geschichte. Vom alltäglichen Umgang mit Geschichtsbildern. Mit Essays von Hermann Glaser und Michael Salewski, Verlag Westfälisches Dampfboot Münster 1989.                               

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: "Ins Gehirn der Masse kriechen!" Werbung und Mentalitätsgeschichte, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1995.

Gerald Diesener/Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1996.

Enno Bünz/Rainer Gries/Frank Möller (Hrsg.): Der "Tag X" in der Geschichte. Erwartungen und Enttäuschungen seit tausend Jahren, Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart 1997.

Monika Gibas/Rainer Gries/Barbara Jakoby/Doris Müller (Hrsg.): Wiedergeburten.
Zur Geschichte der runden Jahrestage der DDR, Leipziger Universitätsverlag 1999.

Rainer Gries/Silke Satjukow (Hrsg.): Sozialistische Helden. Eine Kulturgeschichte von Propagandafiguren in Osteuropa und der DDR, Christoph Links Verlag, Berlin 2002.

Rainer Gries: Produkte als Medien. Kulturgeschichte der Produktkommunikation in der Bundesrepublik und der DDR, zugleich Habilitationsschrift Friedrich-Schiller-Universität Jena 2001, Leipziger Universitätsverlag 2003.

Rainer Gries/Silke Satjukow (Hrsg.): "Unsere Feinde". Konstruktionen des Anderen im Sozialismus, Leipziger Universitätsverlag 2004.

Rainer Gries/Wolfgang Schmale (Hrsg.): Kultur der Propaganda (= Herausforderungen. Historisch-politische Analysen, Band 16), Verlag Dr. Dieter Winkler Bochum 2005.

Thomas Ahbe/Rainer Gries/Annegret Schüle (Hrsg.): Die DDR aus generationengeschichtlicher Perspektive. Eine Inventur, Leipziger Universitätsverlag 2006.

Rainer Gries/Stefan Schwarzkopf (Hrsg.): Ernest Dichter - Doyen der Verführer. Zum einhundertsten Geburtstag des "Vaters der Motivforschung", Verlag Christian W. Mucha, Wien 2007.

Thomas Ahbe/Rainer Gries/Wolfgang Schmale (Hrsg.): Die Ostdeutschen in den Medien. Das Bild von den Anderen nach 1990, Leipziger Universitätsverlag 2009.

Rainer Gries/Stefan Schwarzkopf (Eds.): Ernest Dichter and Motivation Research. New Perspectives on the Making of Post-war Consumer Culture, Palgrave Macmillan, Houndmills, Basingstoke/New York 2010.

Rainer Gries: Österreich als "dritter Ort". Die politische Kultur der "schönen Landschaft" im 20. Jahrhundert, erscheint 2014 in der Schriftenreihe der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien/Berlin/Paris.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Geschichte der 'Besatzungskinder' in den vier Besatzungszonen und in den beiden Nachkriegsgesellschaften Deutschlands (Arbeitstitel), erscheint 2014.


Buchveröffentlichungen (Lehrbücher und politische Bildung)

Rainer Gries: Die Mark der DDR. Eine Kommunikationsgeschichte der sozialistischen deutschen Währung, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2003.

Rainer Gries: Vertrauen kaufen. Waren, Produkte und Politik in Deutschland, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2006.

Rainer Gries/Thomas Ahbe: Geschichte der Generationen in der DDR und in Ostdeutschland. Ein Panorama, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, 1. Auflage: Erfurt 2007; 2. Auflage: Erfurt 2009.

Rainer Gries: Produkte & Politik. Zur Kultur- und Politikgeschichte der Produktkommunikation, Wiener Universitätsverlag/facultas, Wien 2006.  

Rainer Gries: Produktkommunikation. Geschichte und Theorie. UTB für Wissenschaft/Wiener Universitätsverlag, Wien 2008.

Rainer Gries/Silke Satjukow: "Wir sind Helden". Utopie und Alltag im Sozialismus, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2008.

Rainer Gries (Hrsg.): Die Währungsunion 1990. Erwartungen und Erfahrungen, verlegt von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2010.


Herausgeberschaften (Zeitschriften)

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck/Gert Zang (Hrsg.): Geschichtsmarkt. Vergangenheiten als Markenprodukte (= Geschichtswerkstatt), Ergebnisse Verlag Hamburg 1990.

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck (Hrsg.): Werbung als Geschichte (= Geschichtswerkstatt), Edition Zeitlupe Bonn 1992.

Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda im Zeitalter der Weltkriege (= medien & zeit. Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart), Jg. 22. (2007), Heft 2, Arbeitskreis für historische Kommunikationsforschung Wien.


Aufsätze und Beiträge

Rainer Gries/Volker Ilgen: Nestors Notizen. Zu Verwaltung und Gesellschaft der frühgriechisch-mykenischen Palastkulturen, in: Journal Geschichte 6/1984, S. 69-76.

Rainer Gries/Volker Ilgen: Götter, Gräber, Giros: Überlegungen zu Ausgrabungen und Ausstellungen am Beispiel des Grabes Philipps II. von Makedonien, in: Journal Geschichte 1/1986, S. 42-49.
 
Rainer Gries/Volker Ilgen: Phoenix Philipp? Makedoniens Militär-Monarchie im 4. Jahrhundert v. Chr., in: Journal Geschichte 3/1987, S. 44-51.

Rainer Gries: "Und von dem Voglfuada solln mir lebn!" Frühjahr 1947: Versorgungskrise auch in München, in: Geschichtswerkstatt 12/1987, S. 39-42.

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: "Spielen Sie Wirklichkeit!" Geschichte im Alltag: Die fünfziger Jahre im Modell, in: Geschichtswerkstatt 13/1987, S. 7-20.

Rainer Gries/Volker Ilgen: Deutsch-deutsche Magna Charta? Interview zum SPD/SED-Papier mit Erhard Eppler, in: Journal Geschichte 1/1988, S. 4-7.

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: Modell Deutschland. Die fünfziger Jahre im Modellbau: Euphorie der Vergangenheit - Euphemie der Gegenwart, in: Journal Geschichte 1/1988, S. 44-53.

Rainer Gries/Volker Ilgen: "Ich bin nicht der Erfinder von Gorbatschow..." Interview mit Stefan Heym, in: Journal Geschichte 5/1988, S. 4-9.
 
Rainer Gries/Volker Ilgen: Die große Göttin. Ökonomie und Religion im minoischen Kreta, in: Journal Geschichte 6/1988, S. 44-57.

Rainer Gries/Volker Ilgen: La Revolution n'est pas morte... Interview mit Jean-Paul Bertaud, in: Journal Geschichte 3/1989, S. 4-8.
 
Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: "Mach mal Pause" "Keine Experimente!" Die Ära Adenauer: Zeitgeschichte im Werbeslogan, in: Journal Geschichte 3/1989, S. 9-15. 

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: "Amun". Das Museum auf dem Frisiertisch. Ein Markenartikel als Geschichts- und Kultur-Träger? in: Geschichtswerkstatt 21/1990, S. 15-30.

Rainer Gries/Dirk Schindelbeck: Deutsch-amerikanischer Januskopf. Zum Tode von Eric W. Stoetzner, in: Das Parlament Nr. 49/1990 vom 30. November 1990, S. 21.

Rainer Gries/Dirk Schindelbeck: Trümmermünchen im Film, in: Journal Geschichte, 2-3/1991, S. 4f.

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: Heimat als Kommunikation. Ländliche Geschichtsarbeit als Antikriegsarbeit, in: Kulturpolitische Mitteilungen 53/1991, S. 26-28.
 
Rainer Gries/Dirk Schindelbeck: Vergangenheiten, abgehakt. Das "Waage"-Plakat von 1953 - ein visuelles Zeit-Gedicht, in: Geschichte in Köln 30/1991, S. 123-135.

Rainer Gries: Westliche Markenprodukte waren die schlimmsten Provokateure. Versorgung und Propaganda in der DDR am Vorabend des 17. Juni 1953, in: Das Parlament Nr. 25-26/1992 vom 12./19. Juni 1992, S. 9.

Rainer Gries/Gerald Diesener: "Chic zum Geburtstag unserer Republik". Zwei Projekte zur Produkt- und Politikpropaganda im deutsch-deutschen Vergleich, in: Geschichtswerkstatt 25/1992, S. 56-69.

Rainer Gries: Demokratie ohne Brot und Einheit ohne Fleisch. Tiefpunkt 1947: Hunger, Naturkatastrophen, Apathie, in: Das Parlament Nr. 46/1992 vom 6. November 1992, S. 17.

Rainer Gries: "Jacobs Kaffee - wunderbar". Päckchen nach drüben: Eine geniale Verbindung von Produktwerbung und Politikpropaganda, in: M. Blum/Th. Nesseler (Hrsg.): Deutschland, einig Vaterland? Geschichte(n), Probleme und Perspektiven, Bonn 1992, S. 80-85. 

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: Perfekte Panne - perfide Performance. Mentalitätsgeschichtliche Anmerkungen zu einer Einheitsanzeige, in: H. A. Hartmann/R. Haubl (Hrsg.): Bilderflut und Sprachmagie. Fallstudien zur Kultur der Werbung, Opladen 1992, S. 33-49.

Rainer Gries/Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: "Wir ziehen alle am gleichen Strang..." Muster-Milieus der fünfziger Jahre in den Anzeigen der Unternehmer-Vereinigung "Die Waage", in: Deutsche "Nachkriegswelten" 1945-1955. Regionale Zugänge und Sichtweisen, Bensberger Protokolle der Thomas-Morus-Akademie Nr. 76/1992, S. 103-130.

Rainer Gries/Gerald Diesener: Nachkriegsgeschichte als Kommunikationsgeschichte. Deutsch-deutsche Projekte zu Produktwerbung und Politikpropaganda, in: Deutschland Archiv 1/1993, S. 21-30.

Rainer Gries: "Aus dem Osten. Daher gut!" Überraschendes Revival der Ostprodukte - Spiegel einer Alltagsgeschichte der Einheit, in: Das Parlament Nr. 4-5/1994 vom 4. Februar 1994, S. 17.

Rainer Gries/Katrin Keller: "Wir haben gehört, wir werden wieder gebraucht..." August der Starke - sächsischer Mythos und ostdeutsche Sympathiefigur, in: Das Parlament Nr. 24/1994 vom 17. Juni 1994, S. 17.

Rainer Gries: Virtuelle Zeithorizonte. Deutsch-deutsche Geschichtsbilder und Zukunftsvisionen Ende der fünfziger Jahre, in: Monika Gibas/Dirk Schindelbeck (Hrsg.): "Die Heimat hat sich schön gemacht..." 1959: Fallstudien zur deutsch-deutschen Propagandageschichte, Leipzig 1994, S. 9-28.

Rainer Gries/Monika Gibas: Dramaturgie der Dezennien. Die "Geburtstage der Republik" in Leipzig, in: Katrin Keller (Hrsg.): Feste und Feiern. Zum Wandel städtischer Festkultur in Leipzig, Leipzig 1994, S. 326-347.

Rainer Gries: Der Geschmack der Heimat. Bausteine zu einer Mentalitätsgeschichte der Ostprodukte nach der Wende, in: Deutschland Archiv, Jg. 27, 1994, Heft 10, S. 1041-1058.

Rainer Gries/Monika Gibas: "Vorschlag für den Ersten Mai: die Führung zieht am Volk vorbei!" Überlegungen zu einer Geschichte der Tribüne in der DDR, in: Deutschland Archiv, Jg. 28, 1995, Heft 5, S. 481-494.

Rainer Gries: Who's "We"? Deutsche Identitätsdiskurse im fünften Jahr der Einheit, in: Deutschland Archiv, Jg. 28, 1995, Heft 10, S. 1095-1098.

Rainer Gries: Nostalgie - Legende - Zukunft? Überlegungen zu Geschichtskultur und Produktkultur in Ostdeutschland, in: Universitas. Zeitschrift für interdisziplinäre Wissenschaft, Jg. 51, 1996, Heft 2/596, S. 102-115.

Rainer Gries: "Meine Hand für mein Produkt". Zur Produktionspropaganda in der DDR nach dem V. Parteitag der SED, in: Gerald Diesener/Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert, Darmstadt 1996, S. 128-145.

Rainer Gries/Cordula Günther: "Jeden Tag ein neues Geschenk". Gedanken zum Geschenkgestus in der DDR, in: Dieter Vorsteher (Hrsg.): Parteiauftrag: Ein neues Deutschland. Bilder, Rituale und Symbole der frühen DDR, München/Berlin 1996, S. 241-253.

Rainer Gries: Zum Selbstbild westdeutscher Werbeunternehmer der Nachkriegszeit. Eine ideologiegeschichtliche Bestandsaufnahme, in: Günther Schulz (Hrsg.): Geschäft mit Wort und Meinung. Medienunternehmer seit dem 18. Jahrhundert (Büdinger Forschungen zur Sozialgeschichte 1996/97), München 1999, S. 251-274.
 
Rainer Gries: "... Und der Zukunft zugewandt". Oder: Wie der DDR das Jahr 2000 abhanden kam, in: Enno Bünz/Rainer Gries/Frank Möller (Hrsg.): Der "Tag X" in der Geschichte. Erwartungen und Enttäuschungen seit tausend Jahren, Stuttgart 1997, S. 309-333, 375-378.

Rainer Gries/Thomas Ahbe/Monika Gibas: Die Rot-Händler. Anmerkungen zur Wahlpropaganda der CDU, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 43, 1998, Heft 7, S. 850-861.

Rainer Gries/Monika Gibas: Die Inszenierung des sozialistischen Deutschland. Geschichte und Dramaturgie der Dezennienfeiern in der DDR, in: Wiedergeburten, Leipzig 1999, S. 11-40.

Rainer Gries: "... deckt alle mit den Tisch der Republik!" Kleine Geschichte der Geburtstagsgeschenke, in: ebenda, S. 86-90.

Rainer Gries: Die runden "Geburtstage", künstlicher Pulsschlag der Republik. Zeitkultur und Zeitpropaganda in der DDR, in: ebenda, S. 285-304.

Rainer Gries: Werbung für alle! Kleine Ideologiegeschichte der Wirtschaftswerbung in der DDR. Mit einem Exkurs zur Gemeinschaftswerbung für "Wolcrylon", in: Clemens Wischermann/Peter Borscheid/ Karl-Peter Ellerbrock (Hrsg.): Unternehmenskommunikation im 19. und 20. Jahrhundert. Neue Wege der Unternehmensgeschichte (Schriftenreihe Untersuchungen zur Wirtschafts- Sozial- und Technikgeschichte, Band 19, der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte), Dortmund 2000, S. 99-129.

Rainer Gries: Propagandageschichte als Kulturgeschichte. Methodische Erwartungen und Erfahrungen, in: Deutschland Archiv, Jg. 33, 2000, Heft  4 (August), S. 558-570.

Rainer Gries/Elke Schlenkrich: Mangel und Überfluss, in: Geschichte Mitteldeutschlands. Das Begleitbuch zur Fernsehserie, herausgegeben vom Mitteldeutschen Rundfunk, Halle an der Saale 2000, S. 292-299.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Sozialistische HeldInnen. Eine Kulturgeschichte von Propagandafiguren in Osteuropa und der DDR, in: L'Homme. Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft, Jg. 12 (2001), Heft 2, S. 335-340.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Von Menschen und Übermenschen. Der "Alltag" und das "Außeralltägliche" der "sozialistischen Helden", in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Zeitung 'Das Parlament' Nr. 17/2002, S. 39-46.

Rainer Gries: "Blank, rund, nicht zu schwer und gefällig im Aussehen". Die Mark der DDR - Eine Kommunikationsgeschichte der sozialistischen deutschen Währung, in: Deutschland Archiv, Jg. 35 (2002), Heft 4 (August), S. 578-595.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Sozialistische Helden. Figuren der Propaganda und Personen des Vertrauens, in: Deutschland Archiv, Jg. 35 (2002), Heft 5 (Oktober), S. 782-792.

Rainer Gries/Silke Satjukow: O ludziach i nadludziach. "Codzienność" i "nadzwyczajność" "socjalistycznych bohaterów", in: BLOK. Międzynarodowe pismo poświęcone kulturze stalinowskiej i poststalinowkiej (The international Journal of Stalinist and Post-Stalinist Culture), Jg. 1 (2002), Heft 1, S. 44-60.

Rainer Gries/Silke Satjukow: "Freitag nach eins macht jeder seins" - Freizeit in der grünen Nische, in: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Am siebten Tag. Geschichte des Sonntags. Begleitbuch zur Ausstellung im Haus der Geschichte, Bonn 2002, S. 86-93.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Zur Konstruktion des "sozialistischen Helden". Geschichte und Bedeutung, in: Gries/Satjukow: Sozialistische Helden. Eine Kulturgeschichte von Propagandafiguren in Osteuropa und der DDR, S. 15-34.

Rainer Gries: Die Heldenbühne der DDR. Zur Einführung, in: ebenda, S. 84-100.

Rainer Gries/Thomas Ahbe/Monika Gibas: Bundestagswahlkampf 1998: "Die Roten kommen!" Die Wahlkampagnen der Konservativen und die Wirtschaftswerbung im Banne linker Symbolik, in: Stefan Schwarzkopf (Hrsg.): Die Anatomie des Machtwechsels. Die sozialdemokratischen Regierungsübernahmen von 1969 und 1998 (= Geschichte - Kommunikation - Gesellschaft, Bd. 1), Leipzig 2002, S. 176-199.

Rainer Gries: Die Medialisierung der Produktkommunikation. Grundzüge eines kulturhistorischen Entwurfs, in: Habbo Knoch/Daniel Morat (Hrsg.): Kommunikation als Beobachtung. Medienwandel und Gesellschaftsbilder 1880-1960, München 2003, S. 113-130.

Rainer Gries: Der Vertrieb von Vertrauen. Überlegungen zu Produktkultur und politischer Öffentlichkeit, in: Bernd Weisbrod (Hrsg.): Die Politik der Öffentlichkeit - Die Öffentlichkeit der Politik. Politische Medialisierung in der Geschichte der Bundesrepublik (Veröffentlichungen des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen, Bd. 21), Göttingen 2003, S. 261-283.

Rainer Gries: Regionalisierende Produktkommunikationen als ökonomische und kulturelle Langzeitphänomene. Zur Geschichte des 'Nordhäuser Korn', in: Hannes Siegrist/Manuel Schramm (Hrsg.): Regionalisierung europäischer Konsumkulturen im 20. Jahrhundert (Leipziger Studien zur Erforschung von regionenbezogenen Identifikationsprozessen, Bd. 9), Leipzig 2003, S. 55-74.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Freunde, Feinde und Helden. Inszenierte Politik im Sozialismus, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Zeitung "Das Parlament" Nr. 53/2003 (29. Dezember 2003), S. 20-29.

Rainer Gries: Die Geburt des Werbeexperten aus dem Geist der Psychologie.
Ernest W. Dichter: Der "Motivforscher" als Experte der Moderne, in: Hartmut Berghoff/Jakob Vogel (Hrsg.): Wirtschaftsgeschichte als Kulturgeschichte. Dimensionen eines Perspektivenwechsels, Frankfurt am Main 2004, S. 353-375.
 
Rainer Gries: Von der Geschichte der Wirtschaftswerbung zur Geschichte der Produktkommunikation. Plädoyer für eine theoretische und methodische Erweiterung der historischen Werbeforschung. Anmerkungen zur Darstellung der Frau in der Wirtschaftskommunikation des 20. Jahrhunderts, in: Rolf Walter (Hrsg.): Geschichte des Konsums. Erträge der 20. Arbeitstagung der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 23.-26. April 2003 in Greifswald (= VSWG-Beihefte 175), Stuttgart 2004, S. 437-452.

Rainer Gries: Produkte des Kapitalismus versus Waren des Sozialismus. Zur Geschichte des "Marketings" in beiden deutschen Staaten, in: Christian Kleinschmidt/Florian Triebel (Hrsg.): Marketing. Historische Aspekte der Wettbewerbs- und Absatzpolitik (Bochumer Schriften zur Unternehmens- und Industriegeschichte, Bd. 13), Essen 2004, S. 185-205.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Seid wachsam! Feindbilder in sozialistischen Gesellschaften, in: Deutschland Archiv, Jg. 37 (2004), Heft 5 (Oktober), S. 854-863.

Rainer Gries: Die Konsumenten und die Werbung. Kulturgeschichtliche Aspekte einer interaktiven Kommunikation, in: Kai-Uwe Hellmann/Dominik Schrage (Hrsg.): Konsum der Werbung. Zur Produktion und Rezeption von Sinn in der kommerziellen Kultur (Konsumsoziologie und Massenkultur, Bd. 1), Wiesbaden 2004, S. 83-101.

Rainer Gries: "Walter Ulbricht - das sind wir alle!" Inszenierungsstrategien einer charismatischen Kommunikation, in: Frank Möller (Hrsg.): Charismatische Führer der deutschen Nation, München 2004, S. 193-218.

Rainer Gries: "Hurrah, I'm Still Alive!" East German Products Demonstrating East German Identities, in: Sibelan Forrester/Magdalena J. Zaborowska/Elena Gapova (Editors): Over the Wall - After the Fall: Post-Communist Cultures through an East-West Gaze, Bloomington/Indianapolis 2004, S. 181-199.

Rainer Gries: Zur Ästhetik und Architektur von Propagemen. Überlegungen zu einer Propagandageschichte als Kulturgeschichte, in: Rainer Gries/Wolfgang Schmale (Hrsg.): Kultur der Propaganda (= Herausforderungen. Historisch-politische Analysen, Band 16), Bochum 2005, S. 9-34.

Thomas Ahbe/Monika Gibas/Rainer Gries: Der Handschlag. Das Propagem der Einheit und eine seiner tradierten Symbolisierungen, in: ebenda, S. 305-337.
 
Rainer Gries/Silke Satjukow: Feindbilder des Sozialismus. Eine theoretische Einführung, in: Rainer Gries/Silke Satjukow (Hrsg.): Unsere Feinde. Konstruktionen des Anderen im Sozialismus, Leipzig 2004, S. 13-70.

Rainer Gries: Produkte und Politik. Politische Botschaften und Bedeutungen in der Warenkommunikation der DDR, in: Heiner Timmermann (Hrsg.): Agenda DDR-Forschung. Ergebnisse, Probleme, Kontroversen (= Dokumente und Schriften der europäischen Akademie Otzenhausen), Münster 2005, S. 329-350.

Rainer Gries: Mythen des Anfangs, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Zeitung 'Das Parlament' Nr. 18-19/2005 vom 2. Mai 2005 (= Themenheft Sechzig Jahre Kriegsende), S. 12-18.

Rainer Gries: Dramaturgie der Utopie. Kulturgeschichte der Rituale der Arbeiter-und-Bauern-Macht, in: Peter Hübner/Christoph Kleßmann/Klaus Tenfelde (Hrsg.): Arbeiter im Staatssozialismus. Ideologischer Anspruch und soziale Wirklichkeit (= Zeithistorische Studien, hrsgg. vom Zentrum für Zeithistorische Forschung, Band 31), Köln/Weimar/Wien 2005, S. 191-214.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Über die Helden des Sozialismus. Theorie und Typologie, in: Wolfgang Müller-Funk/Georg Kugler (Hrsg.): "Zeitreise Heldenberg". Lauter Helden. Katalog zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2005, Horn - Wien 2005, S. 115-120.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Grenzüberschreitungen. Die ostdeutsche Aufbaugeneration im Widerstreit zwischen Freund- und Feindbildern, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Jahresband 2005, Heft 4 (Oktober) (= Themenheft "Geschichtskultur in der DDR"), S. 47-64.

Rainer Gries: Die Geburt des Werbeexperten aus dem Geist der Psychologie. Ernest Dichter: Der "Motivforscher" als Experte der Moderne, in: medien & zeit. Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart, Jg. 20 (2005), Heft 4 (= Themenheft "Ernest Dichter - 'Vater' der Motivforschung"), S. 4-17.

Rainer Gries/Thomas Ahbe: Generationengeschichte als Gesellschaftsgeschichte. Theoretische und methodische Überlegungen am Beispiel der DDR, in: Thomas Ahbe/Rainer Gries/Annegret Schüle (Hrsg.): Die DDR aus generationengeschichtlicher Perspektive. Eine Inventur, Leipzig 2006, S. 475-571.

Rainer Gries: Waren und Produkte als Generationenmarker. Die Generationen der DDR im Spiegel ihrer Konsumhorizonte, in: ebenda, S. 271-300.

Rainer Gries: Jenseits der "Brücken der Freundschaft". Propaganda und Alltag der Oder-Neiße-"Friedensgrenze" in den siebziger Jahren, in: Sabine Kuß/Heinrich Schwendemann (Hrsg.): Der Zweite Weltkrieg in Europa und Asien. Grenzen, Grenzräume, Grenzüberschreitungen, Freiburg im Breisgau 2006, S. 107-127.

Rainer Gries/Thomas Ahbe: Die Generationen der DDR und Ostdeutschlands. Ein Überblick, in: Berliner Debatte Initial. Sozial- und geisteswissenschaftliches Journal Jg. 17 (2006), Heft 4, S. 90-109.

Rainer Gries: Das generationengeschichtliche Paradigma in der  Kommunikationshistorie. Ein kursorischer Überblick, in: medien & zeit. Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart, Jg. 21 (2006), Heft 3 (= Themenheft  "Kommunikationsgeschichte als Generationengeschichte"), S. 4-20.

Rainer Gries: Konfrontationen im 'Konsum'. Einkaufserfahrungen in der Mangelgesellschaft des real existierenden Sozialismus, in: Historische Anthropologie, Jg. 14 (2006), Heft 3 (= Themenschwerpunkt "Einkaufen", hrsgg. von Regina Schulte und Ludolf Kuchenbuch), S. 370-390.             

Rainer Gries/Andrea Morawetz: "Kauft österreichische Waren!" Die Zwischenkriegszeit im Medialisierungsprozess der Produktkommunikation, in: Susanne Breuss/Franz Xaver Eder (Hrsg.): Geschichte des Konsumierens in Österreich im späten 19. und 20. Jahrhundert, Wien 2006, S. 212-232.

Rainer Gries: Kulturgeschichte des Kommunizierens. Konjunktionen, Konjunkturen und Konnektivitäten, in: medien & zeit. Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart, Jg. 22 (2007), Heft 1 (= Themenheft "Theoretische Perspektiven zur Kommunikationsgeschichte"), S. 31-44.

Rainer Gries/Silke Satjukow: Die Vorhut der Großväter. Anmerkungen zu einer Generationengeschichte der Avantgarde im real existierenden Sozialismus, in: Niels Beckenbach (Hrsg.): Avantgarde und Gewalt. Gratwanderungen zwischen Moderne und Antimoderne im 20. Jahrhundert, Hamburg 2007, S. 93-136.

Rainer Gries: Propaganda im Zeitalter der beiden Weltkriege. Editorial, in: medien & zeit. Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart, Jg. 22. (2007), Heft 2 (= Themenheft "Propaganda im Zeitalter der Weltkriege"), S. 2-3.

Rainer Gries: "Serve Yourself!" The History and Theory of Self-Service in West and East Germany, in: Pamela E. Swett/S. Jonathan Wiesen/Jonathan R. Zatlin (Eds.): Selling Modernity. Advertising in Twentieth-Century Germany, Durham und London 2007, S. 307-327.

Rainer Gries/Stefan Schwarzkopf/Stefanie Lahm: Der große Verführer? Porträt eines säkularen Brückenbauers im 20. Jahrhundert, in: Rainer Gries/Stefan Schwarzkopf (Hrsg.): Ernest Dichter - Doyen der Verführer. Zum einhundertsten Geburtstag des "Vaters der Motivforschung", Wien 2007, S. 13-30.

Rainer Gries/Silke Satjukow: "Leuchte, mein Stern, leuchte". Vom Transfer revolutionärer Hoffnungen im Kunstfilm, in: Monika Gibas/Justus H. Ulbricht/Rüdiger Stutz (Hrsg.): Couragierte Wissenschaft. Eine Festschrift für Jürgen John zum 65. Geburtstag, Jena 2007, S. 322-338.

Rainer Gries: Kulturgeschichte des Kommunizierens. Konjunktionen, Konjunkturen, und Konnektivitäten, in: Klaus Arnold/Markus Behmer/Bernd Semrad (Hrsg.): Kommunikationsgeschichte. Positionen und Werkzeuge. Ein diskursives Hand- und Lehrbuch, Münster 2008, S. 45-72.

Rainer Gries: Kommunikationshistorie aus generationengeschichtlicher Perspektive. Ein kursorischer Überblick, in: ebenda, S. 235-258.

Rainer Gries: Coca Cola - Globale Werbeikone und Symbol der Amerikanisierung, in: Gerhard Paul (Hrsg.): Das Jahrhundert der Bilder. 1949 bis heute, Band II, Göttingen 2008, S. 162-169.

Rainer Gries: Produktimages und Gesellschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert, in: Daniela Münkel/Lu Seegers (Hrsg.): Medien und Imagepolitik im 20. Jahrhundert. Deutschland, Europa, USA, Frankfurt 2008, S. 117-139.

Rainer Gries/Roland Cerny-Werner: Der Vatikan und der Ostblock im Kalten Krieg, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 1-2/2009 vom 29.12.2008 (Themenheft "Politische Kultur im Kalten Krieg"), S. 39-45.

Rainer Gries: Generation und Konsumgesellschaft, in: Heinz-Gerhard Haupt/Claudius Torp (Hrsg.): Die Konsumgesellschaft in Deutschland 1890-1990. Ein Handbuch, Frankfurt am Main/New York 2009, S. 190-204.

Rainer Gries/Roland Cerny-Werner: Mediation als Mission. Die weltpolitischen Dimensionen des Zweiten Vatikanischen Konzils, in: Forum Schulstiftung, Sonderheft 50 (Juni 2009), S. 172-189.

Rainer Gries/Thomas Ahbe: Generationen in der DDR, in: Heidi Behrens/Paul Ciupke/Norbert Reichling (Hrsg.): Lernfeld DDR-Geschichte. Ein Handbuch für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung (Reihe "Politik und Bildung", Bd. 51), Schwalbach/Taunus 2009, S. 181-191.

Rainer Gries: Der Tag der Republik, in: Martin Sabrow (Hrsg.): Erinnerungsorte der DDR, München 2009, S. 205-216, S. 569-570.

Rainer Gries: Bilder von den Ostdeutschen nach der Wende. Perspektiven einer Historiographie deutsch-deutscher Kommunikationsräume, in: Thomas Ahbe/Rainer Gries/Wolfgang Schmale (Hrsg.): Die Ostdeutschen in den Medien. Das Bild von den Anderen nach 1990, Leipzig 2009, S. 17-36.

Rainer Gries: Produkte - Medien des sozialen Gedächtnisses, in: Ariane Eichenberg/Christian Gudehus/Harald Welzer (Hrsg.): Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart/Weimar 2010, S. 149-155
Rainer Gries: Produktmedien: Zur Erkundung konjunktiver Erwartungs- und Erfahrungsräume in Europa, in: Ute Daniel/Axel Schildt (Hrsg.): Massenmedien im Europa des 20. Jahrhunderts, Köln/Weimar/Wien 2010, S. 175-200.

Rainer Gries: Vorwärts in die Neue Zeit - Die Metaphorik des Aufbruchs aus generationengeschichtlicher Perspektive, in: Alexander Gallus/Werner Müller (Hrsg.): Sonde 1957. Ein Jahr als symbolische Zäsur für Wandlungsprozesse im geteilten Deutschland (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung, Bd. 98), Berlin 2010, S. 57-74.

Rainer Gries/Stefan Schwarzkopf: Ernest Dichter, Motivation Research and the 'Century of the Consumer', in: dies. (Eds.): Ernest Dichter and Motivation Research. New Perspectives on the Making of Post-war Consumer Culture, Palgrave Macmillan, Houndmills, Basingstoke/New York 2010, S. 3-38.

Rainer Gries/Stefan Schwarzkopf: Ernest Dichter: Motivation Research - Episode or Paradigm Shift? From Ernest Dichter to Consumer Ethnography, Neuromarketing and Bio-Power, in: ebda., S. 269-289.

Rainer Gries: Cultures of Products and Political Cultures: Looking for Transfer Performances, in: Kerstin Brückweh (Ed.): The Voice of the Citizen Consumer. A History of Market Research, Consumer Movements, and the Political Public Sphere, German Historical Institute London, Oxford University Press 2011, S. 243-269.

Rainer Gries/Katharina Krovat: Auf dem Wege zur Universalmarke. Die Produktkommunikation von Kultur- und Freizeitanbietern, in: Steffen Höhne/Nicola Bünsch/Ralph Philipp Ziegler (Hrsg.): Kulturbranding III. Positionen, Ambivalenzen, Perspektiven zwischen Markenbildung und Kultur (= Weimarer Schriften zu Kulturpolitik und Kulturökonomie, 7). Leipzig 2011, S. 181-202.

Rainer Gries: Medien einer globalisierten Welt. Wertehorizonte von Logistikmarken, in: M:Profile. Macher-Marken-Märkte 5 (2011) 5 (vom 19. September 2011, Themenausgabe: Werte), S. 14-16.

Rainer Gries: Produkte als Medien nachhaltiger Bedeutungsvermittlung, in: Gabriele Sorgo (Hrsg.): Die unsichtbare Dimension. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im kulturellen Prozess (= forum umwelt & bildung, edition exkurse, Bd. 8), Wien 2011, S. 139-154.

Rainer Gries: Geschichte als Medienevent, in: tv diskurs 15 (2011) 4, S. 64-67.
 
Rainer Gries/Silke Satjukow: Helden der Arbeit, in: Pim den Boer/Heinz Duchhardt/Georg Kreis/Wolfgang Schmale (Hrsg.): Europäische Erinnerungsorte 2. Das Haus Europa, München 2012, S. 65-72.

Rainer Gries: Vom historischen Zeitzeugen zum professionellen Darsteller. Probleme einer Medienfigur im Übergang, in: Martin Sabrow/Norbert Frei (Hrsg.): Die Geburt des Zeitzeugen nach 1945, Göttingen 2012, S. 49-70.

Rainer Gries: "Dein Päckchen nach drüben". Antikommunismus für jedermann, in: Stefan Creuzberger/Dierk Hoffmann (Hrsg.): "Geistige Gefahr" und "Immunisierung der Gesellschaft", München 2014, S. 335-353.


Neuere Essays

Rainer Gries/Silke Satjukow: Auf der Suche nach dem wahren Gesicht, in: Dirk van Laak/Joachim von Puttkamer/Jürgen John (Hrsg.): Zeit-Geschichten. Miniaturen in Lutz Niethammers Manier, Essen 2005, S. 80-83. 

Rainer Gries: Gesichter der offenen Stadt. Nachdenken über Leipzig, in: Leipziger Volkszeitung (LVZ) vom 23./24. April 2005, S. 20;
wieder abgedruckt in: Thomas Mayer (Hrsg.): Nachdenken über Leipzig. Essays, Leipzig 2006, S. 87-92.

Rainer Gries: Neue Väter braucht das Land (zur Geschichte des Images deutscher Manager), in: Harvard Business Manager, Heft 1 / Januar 2006, S. 104-108.

Rainer Gries: Auf der Schulbank des Konsums. Die Werbewelt der fünfziger Jahre, in: Neue Zürcher Zeitung (NZZ) vom 16./17. Juni 2007, S. 32.

Rainer Gries: Seelsorger des Konsums. Ernest Dichter, der große Verführer, in: NZZ vom 28./29. Juli 2007, S. 31.

Rainer Gries: Welche Abenteuer sucht der Cabriofahrer? Pionier der Motivforschung: Ernest Dichter zum Hundertsten, in: Berliner Zeitung vom 14. August 2007, S. 26.

Rainer Gries: Kommt das "Vierte Reich"? Erwartungen in Österreich 1989, in: Die Presse (Wien) vom 30. Oktober 2009.

Rainer Gries: Die Westmedien und der undankbare Ossi, in: Südthüringer Zeitung (Suhl) vom 23. Februar 2010.

Rainer Gries: Zementierte Vorurteile zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung, in: Thüringer Allgemeine Zeitung (TA, Erfurt) vom 27. März 2010.

Rainer Gries: Der Ossi, das undankbare Wesen, in: Sächsische Zeitung (SZ, Dresden) vom 8. Mai 2010.


Public History

Rainer Gries/Katharina Krovat: "Luftfracht ist mein Leben". 100 Jahre Frachtflug in Deutschland, DVV Hamburg 2011.