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Prof. Dr. Thomas Kroll

Kroll2019Inhaber der Professur

Professur für Westeuropäische Geschichte
Historisches Institut
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13
07743 Jena

Raum 110

Tel.: +49 (0)3641 - 9 44 460 (Sekretariat)
Fax: +49 (0)3641 - 9 44 462

E-Mail:


Feriensprechstunde

31.07.2019

15:00 - 16:00 Uhr
21.08.2019

15:00 - 16:00 Uhr
 18.09.2019   15:00-16:00 Uhr

Wintersemester 2019/2020

  • Vorlesung: Geschichte des italienischen Faschismus (1919-1945)

Di 12-14 Uhr | UHG, HS 144

Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Geschichte des italienischen Faschismus. Ausgehend von einer Untersuchung der Krise des liberalen Verfassungs- und Gesellschaftssystems Italiens werden der Aufstieg der Bewegung des Faschismus nach dem Ersten Weltkrieg, die Etablierung der Regimes der Faschisten unter Mussolini im Jahr 1922 und die Entwicklung der faschistischen Diktatur bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs dargestellt.
Literatur: Wolfgang Schieder, Der italienische Faschismus 1919-1945, München 2010; Brunello Mantelli, Kurze Geschichte des italienischen Faschismus, Berlin 1998; Hans Woller, Geschichte Italiens im 20. Jahrhundert, München 2010; ders. Mussolini. Der erste Faschist, eine Biographie, München, 2. Auflage, 2016; Giulia Albanese, Mussolinis Marsch auf Rom. Die Kapitulation des liberalen Italien vor dem Faschismus, Paderborn 2015.

  • Hauptseminar: Das Rote Wien im westeuropäischen Vergleich (1919-1934): Städtische Politik, Arbeiterkultur und Intellektuelle

Mi 12-14 Uhr | UHG, SR 221

Wien galt vielen westeuropäischen Zeitgenossen der 1920er und 1930er Jahre als moderne Stadt mit einer wegweisenden kommunalen Sozialpolitik und Infrastruktur. Der von den Sozialdemokraten dominierte Wiener Gemeinderat setzte besonders im Bereich des sozialen Wohnungsbaus und der Bildungspolitik innovative Akzente. Darüber hinaus entwickelte sich im sog. Roten Wien eine neue Form der Arbeiterbewegungskultur, welche die Grenzen des sozialen Milieus der Arbeiterschaft sprengte, weil sich zahlreiche Intellektuelle für das Projekt der Sozialdemokraten engagierten. So verwandelte sich Wien zu einem politischen und kulturellen Experimentierfeld. Erst die Mobilisierung des Austrofaschismus und der Bürgerkrieg von 1934 bereiteten dem Experiment ein Ende. Im Hauptseminar werden zentrale Problemfelder der politischen Sozial- und Kulturgeschichte Wiens in den 1920er und 1930er Jahren diskutiert. Unter ausgewählten Gesichtspunkten werden Vergleiche zu deutschen, französischen und britischen Großstädten und ihren politischen Milieus angestellt.
Literatur: Friedrich Lenger, Metropolen der Moderne. Die europäische Stadtgeschichte seit 1850, München 2013; Alfred Georg Frei, Rotes Wien: Austromarxismus und Arbeiterkultur, Wien 1984; Anson Rabinbach, Vom Roten Wien zum Bürgerkrieg, Wien 1989; Helmut Gruber, Red Vienna. Experiment in Working-Class Culture, 1919-1934, New York 1991; Judith Beniston/ Robert Villain, Culture and Politics in Red Vienna, Leeds 2006; Helmut Weihsmann, Das rote Wien: sozialdemokratische Architektur und Kommunalpolitik 1919-1934, 2. Auflage, Wien 2002; Peter Csendes/ Ferdinand Opll (Hrsg.), Wien. Geschichte einer Stadt, Bd. 3: Von 1790 bis zur Gegenwart, Wien 2006.

  • Lese- und Schreibwerkstatt: Sozialgeschichte des Wohnens

Mi 16-18 Uhr | HI, SR

Wie und wo Menschen wohnten, bestimmte im 19. und 20. Jahrhundert in hohem Maße ihre soziale Lebenswelt und ihre Lebenschancen. So war die Frage, wie der Wohnungsbau gesellschaftspolitisch gestaltet werden könnte, der Gegenstand harter Auseinandersetzungen, an denen Parteien, aber auch der Staat, Genossenschaften, Gewerkschaften, Architekten und private Unternehmen teilnahmen. Anhand dieser Thematik wird die Veranstaltung das Lesen und Verfassen fachwissenschaftlicher Texte einüben. Neben Grundlagen der Literaturrecherche vermittelt sie ferner, wie fachwissenschaftliche Texte unterschiedlicher Art und Komplexität gelesen und wie sie geschrieben werden. Sie macht mit den Formen historischer Darstellung vertraut und führt in die Methodik der Geschichtswissenschaft ein. Eigene Texte werden in regelmäßigen Hausaufgaben erarbeitet und im Seminarverlauf zu einem Portfolio zusammengestellt. Zentrales Lernziel ist die argumentative Auseinandersetzung mit historischen Problemstellungen sowie die Formulierung und Präsentation eigener Positionen in einer angemessenen wissenschaftlichen Sprache.
Literatur:
Beinke, Christiane [u.a.]: Die Seminararbeit. Schreiben für den Leser (UTB 8390), Konstanz ²2011, E-Book 2011 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838584706); Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen (= UTB 2854). Wien 2006, E-Book 2012 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838528540); Bernd Fuhrmann u.a., Geschichte des Wohnens. Vom Mittelalter bis heute, Darmstadt 2008; Gert Kähler (Hrsg.), Geschichte des Wohnens, Band 3: 1918-1945 Reform, Reaktion, Zerstörung, Stuttgart 199

  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte

Di 16-18 Uhr | UHG, SR 165

Das Oberseminar/Kolloquium bietet Master-, Staatsexamens- und Bachelor-Kandidaten die Gelegenheit, ihre Abschlussarbeiten im Kreise der Teilnehmer zu präsentieren und zu diskutieren. Für Studierende des B.A.-Studiengangs ist die Veranstaltung als Teil des Vertiefungsmoduls anrechenbar. Überdies diskutieren wir über wichtige Neuerscheinungen und Methodenfragen im Bereich der westeuropäischen Geschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Interessierte Studierende in fortgeschrittenen Semestern sind ebenfalls herzlich willkommen. Für Teilnehmer am B.A.-Vertiefungsmodul wird um Anmeldung in Friedolin und die frühzeitige Besprechung des Examensthemas spätestens bis zum Semesterbeginn gebeten.

  • Interdisziplinäres Einführungsmodul M.A. Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts

Sommersemester 2019

  • Vorlesung: Geschichte Großbritanniens im 19. und 20. Jahrhhundert
  • Hauptseminar: Max Weber und die Moderne. Perspektiven eines Intellektuellen im Kaiserreich und der Weimarer Republik
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte

Wintersemester 2018/2019

  • Vorlesung: Geschichte Frankreichs seit 1880
  • Lese- und Schreibwerkstatt zur Agrargeschichte
  • Aufbaumodul: Die Intellektuellen. Kritik und Öffentlichkeit im späten 19. und 20. Jahrhundert
  • Hauptseminar: Internationalismus in der sozialistischen Arbeiterbewegung. Die "Zweite Internationale" (1889-1914)
  • Interdisziplinäres Einführungsmodul M.A. Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte

Sommersemester 2018

  • Vorlesung: Geschichte des europäischen Kolonialismus (18.-20. Jahrhundert)
  • Seminar/ Übung: Deutsche Kolonialgeschichte (1884-1918) im Westeuropäischen Vergleich
  • Hauptseminar: Der deutsche Kommunismus, 1919-1949 (im westeuropäischen Vergleich)
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte

Wintersemester 2017/2018

Sommersemester 2017

  • Forschungssemester

Wintersemester 2016/2017

  • Vorlesung: Die Toskana seit dem 18. Jahrhundert. Geschichte einer europäischen Region
  • Hauptseminar: Geschichte der deutsch-italienischen Beziehungen seit dem 18. Jahrhundert
  • Lese- und Schreibwerkstatt zur Geschichte des Kommunismus
  • Übung: "Raum" und "Geschichte". Aktuelle Tendenzen der Geschichtswissenschaft
  • Interdisziplinäres Einführungsmodul M.A. Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte


Sommersemester 2016

  • Vorlesung: "Historikerwelten". Geschichte der Geschichtsschreibung seit 1880
  • Aufbaumodul: Eine Revolution der Geschichtsschreibung im 20. Jahrhundert. Die Sozialgeschichte der Annales-Schule
  • Übung: Die "Zweite Internationale". Internationalismus und transnationale Beziehungen in der sozialistischen Arbeiterbewegung (1889-1914)
  • Hauptseminar: Sozialer Protest und politische Bewegung in der ländlichen Gesellschaft vom späten 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte


Wintersemester 2015/2016

  • Vorlesung: Westeuropa 1880-1914: Krise und Aufbruch in die Moderne
  • Aufbaumodul: Internationalismus und internationale Organisationen um 1900. Einführung in die transnationale Geschichte
  • Hauptseminar: Agrarischer Kapitalismus und sozialer Wandel in West- und Südeuropa (18. bis 20. Jahrhundert). Die ländliche Gesellschaft auf dem Weg in die Moderne
  • Übung: Imperialismus, Kapitalismus, soziale Krise - Westeuropa um 1900
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte
  • Interdisziplinäres Einführungsmodul M.A. Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts


  • Vergleichende politische Sozial- und Kulturgeschichte West- und Südeuropas im 19. und 20. Jahrhundert
  • Geschichte des Risorgimento
  • Intellektuellenforschung
  • Historiographie- und Wissenschaftsgeschichte
  • Transnationale Eliten des 19. Jahrhunderts
  • Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung und des Kommunismus


1. Monographien

  • Kommunistische Intellektuelle in Westeuropa. Frankreich, Österreich, Italien und Großbritannien im Vergleich (1945-1956), Köln 2007, 778 S. (Industrielle Welt, Band 71) (2. Auflage 2009).
  • Die Revolte des Patriziats. Der toskanische Adelsliberalismus im Risorgimento, Tübingen 1999 (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom Bd. 90).
  • La rivolta del patriziato. Il liberalismo della nobiltà nella Toscana del Risorgimento, Prefazione di Simonetta Soldani, Traduzione di Loredana Melissari, Firenze 2005 (Biblioteca Storica Toscana Bd. 47).

2. Edition

  • Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte: Herrschaft, Max Weber Gesamtausgabe, Abteilung I, Band 22-4, hg. von Edith Hanke in Zusammenarbeit mit Thomas Kroll, Tübingen 2005.
  • Italienische Übersetzung: Max Weber, Economia e società. Dominio, a cura di Edith Hanke in collaborazione con Thomas Kroll, Edizione italiana a cura di Massimo Palma, Roma 2012.
  • Studienausgabe Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte: Herrschaft, Max Weber Gesamtausgabe, Abteilung I, Band 22-4, hg. von Edith Hanke in Zusammenarbeit mit Thomas Kroll, Tübingen 2009.

3. Sammelbände

  • (Hg.) zusammen mit Peter Kofler und Siegfried Seifert, Anna Amalia und die Italienbeziehungen im klassischen Weimar, Bozen 2010.
  • (Hg.) zusammen mit Hendrik Ehrhardt, Energie in der modernen Gesellschaft. Zeithistorische Perspektiven, Göttingen 2012.
  • (Hg.) zusammen mit Tilman Reitz, Intellektuelle in der Bundersepublik Deutschland. Verschiebungen im politischen Feld der 1960er und 1970er Jahre, Göttingen 2013.
  • (Hg.) zusammen mit Frank Jung, Italien in Europa. Die Zirkulation der Ideen im Zeitalter der Aufklärung, Paderborn 2014.

4. Reihe

  • Collana di storia delle élite europee del XIX secolo, Soveria Mannelii: Rubettino (hg. zusammen mit Andrea Ciampani, Jan De Mayer, Giovanni Orsina, Bogdan Szlachta und Rita Tolomeo)

5. Aufsätze

  • Gino Capponi nel 1830. Progresso civile e autoamministrazione locale, in: Paolo Bagnoli (Hg.), Gino Capponi. Storia e progresso nell'Italia dell'Ottocento, Firenze 1994, S. 243-262.
  • Das "jakobinische Italien". Demokraten und Republikaner in der Revolution von 1848/49, in: Irmtraud Götz von Olenhusen (Hg.), 1848/49 in Europa und der Mythos der Französischen Revolution, Göttingen 1998, S. 39-62.
  • Sozialgeschichte, in: Christoph Cornelißen (Hg.), Geschichtswissenschaften. Eine Einführung, Frankfurt a.M. 2000, S. 149-161.
  • Max Webers Idealtypus der charismatischen Herrschaft und die zeitgenössische Charisma-Debatte, in: Edith Hanke/ Wolfgang J. Mommsen (Hg.), Max Webers Herrschaftssoziologie, Tübingen 2001, S. 47-72.
  • Nobiltà e nazione nel Risorgimento: il caso toscano, in: Rassegna Storica del Risorgimento 88 (2002), S. 27-42.
  • Dynastische Adelspolitik und gesellschaftlicher Wandel im Italien des Risorgimento. Der toskanische Adel in der bürokratischen Monarchie, in: Eckart Conze/ Monika Wienfort (Hg.), Adel und Moderne. Deutschland im europäischen Vergleich im 19. und 20. Jahrhundert, Köln 2004, S. 19-39.
  • "Der letzte Revolutionär". Überlegungen zur Autobiographie von Eric J. Hobsbawm, in: Neue Politische Literatur 49 (2004) S. 26-33.
  • La rivoluzione italiana del 1848/49 nella cultura politica tedesca, in: Renato Camurri (ed.), Memorie, protagonisti e rappresentazioni del 1848 italiano, Vicenza 2006, S. 39-61.
  • Glaube und Herrschaft. Max Weber und die irrationalen Elemente einer Soziologie der Herrschaft, in: Erwägen, Wissen, Ethik 17 (2006), S. 124-126.
  • Kommunistische Intellektuelle im westlichen Deutschland (1945-1956). Eine glaubensgeschichtliche Untersuchung in vergleichender Perspektive, in: Geschichte und Gesellschaft 33 (2007), S. 258-288.
  • Auf dem Weg zu einer europäischen Zeitgeschichte? Neue Gesamtdarstellungen der Geschichte Europas nach 1945, in: Neue Politische Literatur 52 (2007), S. 57-67.
  • Generationenverhältnisse und politischer Konflikt während der Studentenrevolte von 1968 in der Bundesrepublik Deutschland, in: Annemarie Steidl et al (Hg.), Übergänge und Schnittmengen. Arbeit, Migration, Bevölkerung und Wissenschaftsgeschichte in Diskussion, Wien 2008, S. 319-346.
  • Italienische Gewerkschafts- und Arbeitskulturen im Übergang von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft, in: Neue Politische Literatur 53,2 (2008), S. 269-280.
  • Demokratie und Stalinismus im politischen Glauben der kommunistischen Intellektuellen Italiens während des Kalten Kriegs (1945-1956), in: Petra Terhoeven (Hg.), Italien, Blicke. Neue Perspektiven der italienischen Geschichte. Göttingen 2010, S. 159-183.
  • Herder in Italien. Politische Formen der Wahrnehmung Italiens am Ende des 18. Jahrhunderts, in: Peter Kofler u.a. (Hg.), Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach und die Italien-Beziehungen im klassischen Weimar, Bozen 2010, S. 139-152.
  • Historiographiegeschichte als Zeitgeschichte. Die Sozialhistorie Westeuropas seit den 1960er Jahren, in: Hamid Reza Yousefi/ Herman-Josef Scheidgen/ Klaus Fischer/ Heinz Kimmerle (Hg.), Wege zur Geschichte. Konvergenzen - Divergenzen - Interdisziplinäre Dimensionen, Nordhausen 2010, S. 165-194.
  • Zur Max Weber-Rezeption in der westdeutschen Historiographie, in: Christoph Cornelißen (Hg.), Geschichtswissenschaft in der Demokratie. Wolfgang J. Mommsen und seine Generation, Berlin 2010, S. 189-205.
  • Linksnationale Intellektuelle in der frühen Bundesrepublik Deutschland zwischen Antikommunismus und Stalinismus: der Kreis um die Deutsche Woche, in: Alexander Gallus/ Axel Schildt (Hg.), Rückblickend in die Zukunft. Politische Öffentlichkeit und intellektuelle Positionen um 1950 und 1930, Göttingen 2011, S. 432-455.
  • A proposito di "Unser Kampf" di Götz Aly, in: Quaderni Storici 136 (2011), S. 287-394.
  • Tendenze recenti della storiografia tedesca sull'Italia del Risorgimento, in: Salvatore Botta (Hg.), La storia degli altri. La storia dell'Italia contemporanea vista da fuori, Saveria Mannelli 2012, S. 71-81.
  • Austria al bivio. La politica toscana dell'Austria alla vigilia della guerra del 1859, in: Giustina Manica (Hg.), La rivoluzione toscana del 1859, l'unità d'Italia e il ruolo di Bettino Ricasoli, Firenze 2012, S. 165-182.
  • Protestantismus und Kernenergie. Die Debatte in der evangelischen Kirche der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er und frühen 1980er Jahren, in: Hendrik Ehrhardt/ Thomas Kroll (Hg.), Energie in der modernen Gesellschaft. Zeithistorische Perspektiven, Göttingen 2012, S. 93-115.
  • Die Monarchie und das Aufkommen der Massendemokratie. Deutschland und Großbritannien im Vergleich (1871-1914), in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 61,4 (2013), S. 311-328.
  • Die Anfänge der microstoria. Methodenwechsel, Erfahrungswandel und transnationale Rezeption in der europäischen Historiographie der 1970er und 1980er Jahre, in: Jeanette Granda/ Jürgen Schreiber (Hg.), Perspektiven durch Retrospektiven. Wirtschaftsgeschichtliche Beiträge, Köln 2013, S. 267-287.
  • Der Linksprotestantismus in der Bundesrepublik Deutschland der 1960er und 1970er Jahre. Helmut Gollwitzer, Dorothee Sölle und Jürgen Moltmann, in: Thomas Kroll/ Tilman Reitz (Hg.), Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Verschiebungen im politischen Feld in den 1960er und 1970er Jahren, Göttingen 2013, S. 103-122.
  • zusammen mit Tilman Reitz, Zeithistorische und wissenssoziologische Zugänge zu den Intelektuellen der 1960er und 1970er Jahre, in: Thomas Kroll/ Tilman Reitz (Hg.), Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Verschiebungen im politischen Feld in den 1960er und 1970er Jahren, Göttingen 2013, S. 7-18.
  • zusammen mit Frank Jung, Die Zirkulation der Ideen und der transnationale Kulturtransfer im Europa der Aufklärung. Ein Vowort, in: dies., (Hg.), Italien in Europa. Die Zirkulation der Ideen im Zeitalter der Aufklärung, Paderborn 2014, S. 7-12.
  • Der Historiker als Kulturvermittler. Johann Friedrich Le Bret (1732-1807) und die deutsche Italien-Geschichtsschreibung im Zeitalter der Aufklärung, in: Frank Jung/ Thomas Kroll (Hg.), Italien in Europa. Die Zirkulation der Ideen im Zeitalter der Aufklärung, Paderborn 2014, S. 281-312.
  • Leidenschaft und Melancholie. François Furets politische Biographie, in: Zeitschrift für Ideengeschichte VIII/3 Herbst 2014, S. 219-222.
  • Führerkult und Massendemokratie um 1900. Die sozialistischen Parteien in Deutschland, Frankreich und Italien im Vergleich, in: Stefan Gerber/ Werner Greiling/ Tobias Kaiser/ Klaus Ries (Hrsg.), Zwischen Stadt, Staat und Nation. Bürgertum in Deutschland, Göttingen 2014, S. 541-558.
  • Französische Nationalgeschichte schreiben heute? Überlegungen zur "Histoire de la France contemporaine", in: Neue Politische Literatur 58,3 (2013), S. 365-373.
  • Eurokommunismus und linke Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Eine transnationale Debatte (1975-1980), in: Axel Schildt (Hrsg.), Von draußen. Ausländische Einflüsse in der Bundesrepublik Deutschland bis 1990, Göttingen 2016, S. 234-255.
  • Kommunismuskritik und Intellektuellenrolle. Ernst Fischer und der Kreis um das Tagebuch, in: Austriaca. Cahiers universitaires d'information sur l'Autriche 40 (2016), H. 80, S. 107-125.
  • Ricasoli, Bettino, in: Dizionario biografico degli italiani, Bd.87, Rom 2016, S. 131-137.
  • "Leader" e "masse". Max Weber, la SPD e il dibattito sociologico sulla democrazia nell'impero tedesco, in: Christoph Cornelißen/ Paolo Pombeni (Hrsg.), Spazi politici, società e individuo: le tensioni del moderno, Bologna 2016, S. 81-112.
  • Neue Forschungen zur Geschichte der Sozialgeschichte in Westeuropa, in: Archiv für Sozialgeschichte 57 (2017), S. 537-552.

  •  Jahrgang 1965
  • 1986-1992 Studium der Geschichte, Sozialwissenschaft und ev. Theologie an den Universitäten Bielefeld, Köln, Florenz und Düsseldorf
  • 1992 Magister Artium an der Universität zu Köln
  • 1992-1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Max Weber-Gesamtausgabe
  • 1997 Promotion an der Universität Düsseldorf bei Prof. Dr. Wolfgang J. Mommsen mit einer Arbeit über den toskanischen Adelsliberalismus im Risorgimento
  • 1998-2001 Mitarbeiter des Deutschen Historischen Instituts in Rom
  • 2001 Habilitationsstipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Paris
  • 2001-2003 Lise Meitner-Forschungsstipendiat des österreichischen Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung und Lehrbeauftragter am Institut für Geschichte der Universität Salzburg
  • 2004-2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Gießen im Rahmen des DFG-Projekts "Historisch-kritische Edition ausgewählter Briefe von Werner Sombart (1863-1941)"
  • 2005 Habilitation im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit der Schrift "Kommunistische Intellektuelle in Westeuropa 1945-1956). Eine vergleichende politische Glaubensgeschichte"
  • Februar 2006 Privatdozent an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 2006/2007 Membership, School of Historical Studies, Institute for Advanced Study, Princeton
  • Seit April 2007 Professor für Westeuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • April 2007 Wahl zum Mitglied des Arbeitskreises für Moderne Sozialgeschichte
  • April 2009 Wahl zum Mitglied der Historischen Kommission für die Toskana (Deputazione di Storia Patria per la Toscana)
  • seit 2010 Mitglied der Leitung/Board des europäischen Forschungsnetzwerks Encounters of European Elites in the 19th Century (EECE)
  • WS 2012/2013 Gastprofessor an der Universität Rom (LUMSA)
  • seit 2016 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des "Archivio Storico Italiano"
  • seit 2018 Redakteur und Mitherausgeber des "Archivs für Sozialgeschichte"