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Prof. Dr. Thomas Kroll

Inhaber der Professur

Professur für Westeuropäische Geschichte
Historisches Institut
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13
07743 Jena

Raum 110

Tel.: +49 (0)3641 - 9 44 460 (Sekretariat)
Fax: +49 (0)3641 - 9 44 462

E-Mail:


Sprechstunde

20.06.2018   
12:00 - 13:00 Uhr
26.06.2018
10:15 - 11:00 Uhr
04.07.2018 12:00 - 13:00 Uhr
10.07.2018
10:15 - 11:00 Uhr

Sommersemester 2018

  • Vorlesung: Geschichte des europäischen Kolonialismus (18.-20. Jahrhundert)

Di 12-14 Uhr | UHG, HS 144

Die Vorlesung zeichnet die Grundzüge der Geschichte der europäischen Expansion in Übersee und die Etablierung der Kolonialherrschaft der europäischen Mächte seit dem 18. Jahrhunderts nach. Der Kolonialismus stellte ein komplexes globales Netz von transkontinentalen Herrschaftsbeziehungen dar. Dementsprechend werden zunächst die Ziele der europäischen Kolonialpolitik untersucht und die politischen, ökonomischen sowie kulturellen Rückwirkungen des Kolonialismus auf die europäischen Gesellschaften diskutiert. Von zentraler Bedeutung werden jedoch auch die Formen und Folgen europäischer Herrschaft in den Kolonien selbst sein (namentlich in Afrika und Asien). Die Vorlesung wird sich insbesondere auf die Epoche des kolonialen "Imperialismus" von 1880 bis in die 1960er konzentrieren und besonderes Augenmerk auf die westeuropäischen Kolonialmächte und deren Imperien lenken (Großbritannien, Frankreich, Italien, Belgien und Deutschland). Schließlich wird auch die Dekolonisation behandelt, die eine wichtige Voraussetzung für den Prozess der Globalisierung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts darstellt.
Literatur: Jürgen Osterhammel/ Jan C. Jansen, Kolonialismus. Geschichte, Formen, Folgen, 7. Auflage, München 2012, Reinhard Wendt, Vom Kolonialismus zur Globalisierung: Europa und die Welt seit 1500, Paderborn 2007; Christopher A. Bayly, Die Geburt der modernen Welt: eine Globalgeschichte 1780-1914; Wolfgang Reinhard, Kleine Geschichte des Kolonialismus, Stuttgart 1996; Rudolf von Albertini, Europäische Kolonialherrschaft 1880-1940, Stuttgart, 2. Auflage 1985; Jan C. Jansen/ Jürgen Osterhammel, Dekolonisation, München 2013.

  • Seminar/ Übung: Deutsche Kolonialgeschichte (1884-1918) im Westeuropäischen Vergleich

Di 14-16 Uhr | UHG, SR 223

Das Seminar bietet eine Einführung in die Kolonialgeschichte des Deutschen Kaiserreichs. In diesem Zusammenhang werden die Kolonialagitation im Kaiserreich und der Aufbau des deutschen Kolonialreiches seit den 1880er Jahren diskutiert. Darüber hinaus sollen die Formen und Strukturen der deutschen Kolonialherrschaft in Übersee und ihre Auswirkungen auf die unterworfene Bevölkerung in den Blick genommen werden (Verwaltung, Ausbeutung, Rassismus, Kolonialkriege usw.). Eine besondere Aufmerksamkeit wird zudem der Rolle der Kirchen und der Kolonialmission für die Etablierung der Kolonialherrschaft geschenkt. Um die Besonderheiten des deutschen Kolonialismus herauszuarbeiten, wird das Seminar die Kolonialreiche Großbritanniens und Frankreichs vergleichend einbeziehen.
Literatur: Sebastian Conrad, Deutsche Kolonialgeschichte, München 2008; Winfried Speitkamp, Deutsche Kolonialgeschichte, Stuttgart 2005; Horst Gründer, Geschichte der deutschen Kolonien, Paderborn 2004; Rudolf von Albertini, Europäische Kolonialherrschaft 1880-1940, Stuttgart, 2. Auflage 1985.

  • Hauptseminar: Der deutsche Kommunismus, 1919-1949 (im westeuropäischen Vergleich)

Di 16-18 Uhr | UHG, SR 223

Das Seminar diskutiert zentrale Fragestellungen der aktuellen Kommunismusforschung und schlägt den Bogen von der Gründung der KPD nach dem Ersten Weltkrieg bis zu den Anfängen des Kalten Kriegs. In diesem Rahmen werden neben klassischen Problemstellungen der Politik- und Sozialgeschichte des Kommunismus (Parteien, Ideologien, Milieus, Führerkulte) auch neue Ansätze der transnationalen Geschichte berücksichtigt (Rolle der Dritten Internationale oder des Spanischen Bürgerkriegs). In vergleichender Perspektiver werden auch die kommunistischen Bewegungen in Frankreich, Großbritannien, Italien und Österreich einbezogen.
Literatur: François Furet, Das Ende der Illusion. Der Kommunismus im 20. Jahrhundert. Der Kommunismus im 20. Jahrhundert, 2. Auflage, München 1996; David Priestland, Weltgeschichte des Kommunismus, München 2009; Gerd Koenen, Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus, München 2017; Eric D. Weitz, Creating German Communism, 1890-1990, Princeton 1997.

  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte

Mi 10-12 Uhr | AB 4, HS (Domaschk-HS), 14tägl. ab 11.04.2018

Das Oberseminar/Kolloquium bietet Master-, Staatsexamens- und Bachelor-Kandidaten die Gelegenheit, ihre Abschlussarbeiten im Kreise der Teilnehmer zu präsentieren und zu diskutieren. Für Studierende des B.A.-Studiengangs ist die Veranstaltung als Teil des Vertiefungsmoduls anrechenbar. Überdies diskutieren wir über wichtige Neuerscheinungen und Methodenfragen im Bereich der westeuropäischen Geschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Interessierte Studierende in fortgeschrittenen Semestern sind ebenfalls herzlich willkommen. Für Teilnehmer am B.A.-Vertiefungsmodul wird um Anmeldung in Friedolin und die frühzeitige Besprechung des Examensthemas spätestens bis zum Semesterbeginn gebeten.

Wintersemester 2017/2018

Sommersemester 2017

  • Forschungssemester

Wintersemester 2016/2017

  • Vorlesung: Die Toskana seit dem 18. Jahrhundert. Geschichte einer europäischen Region
  • Hauptseminar: Geschichte der deutsch-italienischen Beziehungen seit dem 18. Jahrhundert
  • Lese- und Schreibwerkstatt zur Geschichte des Kommunismus
  • Übung: "Raum" und "Geschichte". Aktuelle Tendenzen der Geschichtswissenschaft
  • Interdisziplinäres Einführungsmodul M.A. Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte


Sommersemester 2016

  • Vorlesung: "Historikerwelten". Geschichte der Geschichtsschreibung seit 1880
  • Aufbaumodul: Eine Revolution der Geschichtsschreibung im 20. Jahrhundert. Die Sozialgeschichte der Annales-Schule
  • Übung: Die "Zweite Internationale". Internationalismus und transnationale Beziehungen in der sozialistischen Arbeiterbewegung (1889-1914)
  • Hauptseminar: Sozialer Protest und politische Bewegung in der ländlichen Gesellschaft vom späten 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte


Wintersemester 2015/2016

  • Vorlesung: Westeuropa 1880-1914: Krise und Aufbruch in die Moderne
  • Aufbaumodul: Internationalismus und internationale Organisationen um 1900. Einführung in die transnationale Geschichte
  • Hauptseminar: Agrarischer Kapitalismus und sozialer Wandel in West- und Südeuropa (18. bis 20. Jahrhundert). Die ländliche Gesellschaft auf dem Weg in die Moderne
  • Übung: Imperialismus, Kapitalismus, soziale Krise - Westeuropa um 1900
  • Oberseminar: Oberseminar zur Westeuropäischen Geschichte
  • Interdisziplinäres Einführungsmodul M.A. Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts


  • Vergleichende politische Sozial- und Kulturgeschichte West- und Südeuropas im 19. und 20. Jahrhundert
  • Geschichte des Risorgimento
  • Intellektuellenforschung
  • Historiographie- und Wissenschaftsgeschichte
  • Transnationale Eliten des 19. Jahrhunderts
  • Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung und des Kommunismus


1. Monographien

  • Kommunistische Intellektuelle in Westeuropa. Frankreich, Österreich, Italien und Großbritannien im Vergleich (1945-1956), Köln 2007, 778 S. (Industrielle Welt, Band 71) (2. Auflage 2009).
  • Die Revolte des Patriziats. Der toskanische Adelsliberalismus im Risorgimento, Tübingen 1999 (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom Bd. 90).
  • La rivolta del patriziato. Il liberalismo della nobiltà nella Toscana del Risorgimento, Prefazione di Simonetta Soldani, Traduzione di Loredana Melissari, Firenze 2005 (Biblioteca Storica Toscana Bd. 47).

2. Edition

  • Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte: Herrschaft, Max Weber Gesamtausgabe, Abteilung I, Band 22-4, hg. von Edith Hanke in Zusammenarbeit mit Thomas Kroll, Tübingen 2005.
  • Italienische Übersetzung: Max Weber, Economia e società. Dominio, a cura di Edith Hanke in collaborazione con Thomas Kroll, Edizione italiana a cura di Massimo Palma, Roma 2012.
  • Studienausgabe Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte: Herrschaft, Max Weber Gesamtausgabe, Abteilung I, Band 22-4, hg. von Edith Hanke in Zusammenarbeit mit Thomas Kroll, Tübingen 2009.

3. Sammelbände

  • (Hg.) zusammen mit Peter Kofler und Siegfried Seifert, Anna Amalia und die Italienbeziehungen im klassischen Weimar, Bozen 2010.
  • (Hg.) zusammen mit Hendrik Ehrhardt, Energie in der modernen Gesellschaft. Zeithistorische Perspektiven, Göttingen 2012.
  • (Hg.) zusammen mit Tilman Reitz, Intellektuelle in der Bundersepublik Deutschland. Verschiebungen im politischen Feld der 1960er und 1970er Jahre, Göttingen 2013.
  • (Hg.) zusammen mit Frank Jung, Italien in Europa. Die Zirkulation der Ideen im Zeitalter der Aufklärung, Paderborn 2014.

4. Reihe

  • Collana di storia delle élite europee del XIX secolo, Soveria Mannelii: Rubettino (hg. zusammen mit Andrea Ciampani, Jan De Mayer, Giovanni Orsina, Bogdan Szlachta und Rita Tolomeo)

5. Aufsätze

  • Gino Capponi nel 1830. Progresso civile e autoamministrazione locale, in: Paolo Bagnoli (Hg.), Gino Capponi. Storia e progresso nell'Italia dell'Ottocento, Firenze 1994, S. 243-262.
  • Das "jakobinische Italien". Demokraten und Republikaner in der Revolution von 1848/49, in: Irmtraud Götz von Olenhusen (Hg.), 1848/49 in Europa und der Mythos der Französischen Revolution, Göttingen 1998, S. 39-62.
  • Sozialgeschichte, in: Christoph Cornelißen (Hg.), Geschichtswissenschaften. Eine Einführung, Frankfurt a.M. 2000, S. 149-161.
  • Max Webers Idealtypus der charismatischen Herrschaft und die zeitgenössische Charisma-Debatte, in: Edith Hanke/ Wolfgang J. Mommsen (Hg.), Max Webers Herrschaftssoziologie, Tübingen 2001, S. 47-72.
  • Nobiltà e nazione nel Risorgimento: il caso toscano, in: Rassegna Storica del Risorgimento 88 (2002), S. 27-42.
  • Dynastische Adelspolitik und gesellschaftlicher Wandel im Italien des Risorgimento. Der toskanische Adel in der bürokratischen Monarchie, in: Eckart Conze/ Monika Wienfort (Hg.), Adel und Moderne. Deutschland im europäischen Vergleich im 19. und 20. Jahrhundert, Köln 2004, S. 19-39.
  • "Der letzte Revolutionär". Überlegungen zur Autobiographie von Eric J. Hobsbawm, in: Neue Politische Literatur 49 (2004) S. 26-33.
  • La rivoluzione italiana del 1848/49 nella cultura politica tedesca, in: Renato Camurri (ed.), Memorie, protagonisti e rappresentazioni del 1848 italiano, Vicenza 2006, S. 39-61.
  • Glaube und Herrschaft. Max Weber und die irrationalen Elemente einer Soziologie der Herrschaft, in: Erwägen, Wissen, Ethik 17 (2006), S. 124-126.
  • Kommunistische Intellektuelle im westlichen Deutschland (1945-1956). Eine glaubensgeschichtliche Untersuchung in vergleichender Perspektive, in: Geschichte und Gesellschaft 33 (2007), S. 258-288.
  • Auf dem Weg zu einer europäischen Zeitgeschichte? Neue Gesamtdarstellungen der Geschichte Europas nach 1945, in: Neue Politische Literatur 52 (2007), S. 57-67.
  • Generationenverhältnisse und politischer Konflikt während der Studentenrevolte von 1968 in der Bundesrepublik Deutschland, in: Annemarie Steidl et al (Hg.), Übergänge und Schnittmengen. Arbeit, Migration, Bevölkerung und Wissenschaftsgeschichte in Diskussion, Wien 2008, S. 319-346.
  • Italienische Gewerkschafts- und Arbeitskulturen im Übergang von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft, in: Neue Politische Literatur 53,2 (2008), S. 269-280.
  • Demokratie und Stalinismus im politischen Glauben der kommunistischen Intellektuellen Italiens während des Kalten Kriegs (1945-1956), in: Petra Terhoeven (Hg.), Italien, Blicke. Neue Perspektiven der italienischen Geschichte. Göttingen 2010, S. 159-183.
  • Herder in Italien. Politische Formen der Wahrnehmung Italiens am Ende des 18. Jahrhunderts, in: Peter Kofler u.a. (Hg.), Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach und die Italien-Beziehungen im klassischen Weimar, Bozen 2010, S. 139-152.
  • Historiographiegeschichte als Zeitgeschichte. Die Sozialhistorie Westeuropas seit den 1960er Jahren, in: Hamid Reza Yousefi/ Herman-Josef Scheidgen/ Klaus Fischer/ Heinz Kimmerle (Hg.), Wege zur Geschichte. Konvergenzen - Divergenzen - Interdisziplinäre Dimensionen, Nordhausen 2010, S. 165-194.
  • Zur Max Weber-Rezeption in der westdeutschen Historiographie, in: Christoph Cornelißen (Hg.), Geschichtswissenschaft in der Demokratie. Wolfgang J. Mommsen und seine Generation, Berlin 2010, S. 189-205.
  • Linksnationale Intellektuelle in der frühen Bundesrepublik Deutschland zwischen Antikommunismus und Stalinismus: der Kreis um die Deutsche Woche, in: Alexander Gallus/ Axel Schildt (Hg.), Rückblickend in die Zukunft. Politische Öffentlichkeit und intellektuelle Positionen um 1950 und 1930, Göttingen 2011, S. 432-455.
  • A proposito di "Unser Kampf" di Götz Aly, in: Quaderni Storici 136 (2011), S. 287-394.
  • Tendenze recenti della storiografia tedesca sull'Italia del Risorgimento, in: Salvatore Botta (Hg.), La storia degli altri. La storia dell'Italia contemporanea vista da fuori, Saveria Mannelli 2012, S. 71-81.
  • Austria al bivio. La politica toscana dell'Austria alla vigilia della guerra del 1859, in: Giustina Manica (Hg.), La rivoluzione toscana del 1859, l'unità d'Italia e il ruolo di Bettino Ricasoli, Firenze 2012, S. 165-182.
  • Protestantismus und Kernenergie. Die Debatte in der evangelischen Kirche der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er und frühen 1980er Jahren, in: Hendrik Ehrhardt/ Thomas Kroll (Hg.), Energie in der modernen Gesellschaft. Zeithistorische Perspektiven, Göttingen 2012, S. 93-115.
  • Die Monarchie und das Aufkommen der Massendemokratie. Deutschland und Großbritannien im Vergleich (1871-1914), in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 61,4 (2013), S. 311-328.
  • Die Anfänge der microstoria. Methodenwechsel, Erfahrungswandel und transnationale Rezeption in der europäischen Historiographie der 1970er und 1980er Jahre, in: Jeanette Granda/ Jürgen Schreiber (Hg.), Perspektiven durch Retrospektiven. Wirtschaftsgeschichtliche Beiträge, Köln 2013, S. 267-287.
  • Der Linksprotestantismus in der Bundesrepublik Deutschland der 1960er und 1970er Jahre. Helmut Gollwitzer, Dorothee Sölle und Jürgen Moltmann, in: Thomas Kroll/ Tilman Reitz (Hg.), Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Verschiebungen im politischen Feld in den 1960er und 1970er Jahren, Göttingen 2013, S. 103-122.
  • zusammen mit Tilman Reitz, Zeithistorische und wissenssoziologische Zugänge zu den Intelektuellen der 1960er und 1970er Jahre, in: Thomas Kroll/ Tilman Reitz (Hg.), Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Verschiebungen im politischen Feld in den 1960er und 1970er Jahren, Göttingen 2013, S. 7-18.
  • zusammen mit Frank Jung, Die Zirkulation der Ideen und der transnationale Kulturtransfer im Europa der Aufklärung. Ein Vowort, in: dies., (Hg.), Italien in Europa. Die Zirkulation der Ideen im Zeitalter der Aufklärung, Paderborn 2014, S. 7-12.
  • Der Historiker als Kulturvermittler. Johann Friedrich Le Bret (1732-1807) und die deutsche Italien-Geschichtsschreibung im Zeitalter der Aufklärung, in: Frank Jung/ Thomas Kroll (Hg.), Italien in Europa. Die Zirkulation der Ideen im Zeitalter der Aufklärung, Paderborn 2014, S. 281-312.
  • Leidenschaft und Melancholie. François Furets politische Biographie, in: Zeitschrift für Ideengeschichte VIII/3 Herbst 2014, S. 219-222.
  • Führerkult und Massendemokratie um 1900. Die sozialistischen Parteien in Deutschland, Frankreich und Italien im Vergleich, in: Stefan Gerber/ Werner Greiling/ Tobias Kaiser/ Klaus Ries (Hrsg.), Zwischen Stadt, Staat und Nation. Bürgertum in Deutschland, Göttingen 2014, S. 541-558.
  • Französische Nationalgeschichte schreiben heute? Überlegungen zur "Histoire de la France contemporaine", in: Neue Politische Literatur 58,3 (2013), S. 365-373.
  • Eurokommunismus und linke Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Eine transnationale Debatte (1975-1980), in: Axel Schildt (Hrsg.), Von draußen. Ausländische Einflüsse in der Bundesrepublik Deutschland bis 1990, Göttingen 2016, S. 234-255.
  • Kommunismuskritik und Intellektuellenrolle. Ernst Fischer und der Kreis um das Tagebuch, in: Austriaca. Cahiers universitaires d'information sur l'Autriche 40 (2016), H. 80, S. 107-125.
  • Ricasoli, Bettino, in: Dizionario biografico degli italiani, Bd.87, Rom 2016, S. 131-137.
  • "Leader" e "masse". Max Weber, la SPD e il dibattito sociologico sulla democrazia nell'impero tedesco, in: Christoph Cornelißen/ Paolo Pombeni (Hrsg.), Spazi politici, società e individuo: le tensioni del moderno, Bologna 2016, S. 81-112.
  • Neue Forschungen zur Geschichte der Sozialgeschichte in Westeuropa, in: Archiv für Sozialgeschichte 57 (2017), S. 537-552.

  •  Jahrgang 1965
  • 1986-1992 Studium der Geschichte, Sozialwissenschaft und ev. Theologie an den Universitäten Bielefeld, Köln, Florenz und Düsseldorf
  • 1992 Magister Artium an der Universität zu Köln
  • 1992-1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Max Weber-Gesamtausgabe
  • 1997 Promotion an der Universität Düsseldorf bei Prof. Dr. Wolfgang J. Mommsen mit einer Arbeit über den toskanischen Adelsliberalismus im Risorgimento
  • 1998-2001 Mitarbeiter des Deutschen Historischen Instituts in Rom
  • 2001 Habilitationsstipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Paris
  • 2001-2003 Lise Meitner-Forschungsstipendiat des österreichischen Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung und Lehrbeauftragter am Institut für Geschichte der Universität Salzburg
  • 2004-2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Gießen im Rahmen des DFG-Projekts "Historisch-kritische Edition ausgewählter Briefe von Werner Sombart (1863-1941)"
  • 2005 Habilitation im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit der Schrift "Kommunistische Intellektuelle in Westeuropa 1945-1956). Eine vergleichende politische Glaubensgeschichte"
  • Februar 2006 Privatdozent an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 2006/2007 Membership, School of Historical Studies, Institute for Advanced Study, Princeton
  • Seit April 2007 Professor für Westeuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • April 2007 Wahl zum Mitglied des Arbeitskreises für Moderne Sozialgeschichte
  • April 2009 Wahl zum Mitglied der Historischen Kommission für die Toskana (Deputazione di Storia Patria per la Toscana)
  • seit 2010 Mitglied der Leitung/Board des europäischen Forschungsnetzwerks Encounters of European Elites in the 19th Century (EECE)
  • WS 2012/2013 Gastprofessor an der Universität Rom (LUMSA)
  • seit 2016 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des "Archivio Storico Italiano"
  • seit 2018 Redakteur und Mitherausgeber des "Archivs für Sozialgeschichte"