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Forschungsstelle für Neuere Regionalgeschichte Thüringens

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PD Dr. Stefan Gerber
Historisches Institut
Fürstengraben 13
07743 Jena

Büro

Historisches Institut
Raum 210

Tel.: (03641) 9444-43
Fax: (03641) 9444-32
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Tagung: "Das Wartburgfest 1817 in europäischer Perspektive"

Neuerscheinung Herbst 2017:
Stefan Gerber (Hrsg.), das Ende der Monarchie in den deutschen Kleinstaaten.
Vorgeschichte, Ereignis und Nachwirkungen in Politik und Staatsrecht 1914-1939
http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-50887-6.html






Sommersemester 2016

  • Aufbaumodul: Prophet, Nationalheld, Häretiker: Luther- und Reformationsbilder im Mitteldeutschland des 19. und 20. Jahrhunderts

    Mo 14:00-16:00 | UHG, SR 162

Thüringen, Sachsen und die preußische Provinz Sachsen als "Heimat" und Kernraum der lutherischen Reformation bildeten auch Schwerpunkte der massenwirksamen und medialisierten Jubiläums- und Gedenkkultur, die sich im "langen" 19. Jahrhundert um Luther und die Reformation entfaltete. Das Seminar setzt beim Reformationsjubiläum von 1817 an und verfolgt die Entwicklung von Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in Jubiläen, Luther-"Festspielen", regionaler Literatur und historischer Forschung bis in die Weimarer Republik.
Zur Einführung vgl. die Beiträge in: Stefan Laube/Karl-Heinz Fix (Hrsg.), Lutherinszenierung und Reformationserinnerung, Leipzig 2012; Hartmut Lehmann, Luthergedächtnis 1817 bis 2017, Göttingen u. a. 2012.

  • Hauptseminar: "Der Erste Weltkrieg und kein Ende" - Neuere Forschungen und Darstellungen zum Ersten Weltkrieg (1914-1918)

Mo 10:00-12:00 | UHG, SR 147

Seit ungefähr 2010 verstärkten sich das Interesse der historischen Forschung am Ersten Weltkrieg und die damit verbundene Publikationstätigkeit nach relativ ruhigen Jahren wieder merklich. Glaubten zu Beginn dieser Konjunktur Viele noch, die großen Debatten der Weltkriegsforschung um den Kriegsausbruch und die "Kriegsschuld", um Kriegsziele und Kriegführung seien ausgefochten, zeigten die breite fachwissenschaftliche wie mediale Diskussion der Neuerscheinungen und nicht zuletzt die teilweise heftigen Abwehrreflexe einer älteren Forschergeneration, dass sich ein Paradigmenwechsel in der Betrachtung des Ersten Weltkrieges anbahnt. Das führte dazu, dass in den Debatten um diesen Krieg auch das politische Selbstverständnis der Bundesrepublik im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts und ihrer geschichtspolitischen Prämissen mitverhandelt wurde. Das Seminar verfolgt anhand prägender Publikationen und der Diskussion besonders in den Printmedien diese Auseinandersetzungen und fragt nach vorläufigen Ergebnissen.
Als Einführung in die Thematik ist vor Beginn des Seminars die Lektüre des Rezensionsaufsatzes: Sönke Neitzel, Der Erste Weltkrieg und kein Ende, in: Historische Zeitschrift 301 (2015), S. 121-148 zu empfehlen.

  • Landesgeschichtliches Kolloquium. Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert: zusammen mit Prof. Dr. Werner Greiling und Prof. Dr. Uwe Schirmer

14 tägig Mo 16-18 Uhr | Carl-Zeiß-Straße 3, SR 307 (Beginn 24.10.2016)

Das Kolloquium bietet ein Vortrags- und Diskussionsforum für Forschungen zur Geschichte Thüringens in fünf Jahrhunderten und zu allen (Teil-)Regionen. Vorgestellt werden Qualifizierungsschriften ebenso wie Einzelprojekte und neuere Publikationsvorhaben. Einen wichtigen Platz sollen ferner Fragen der Theorie und Methode landes- bzw. regionalgeschichtlichen Arbeitens einnehmen. Das landesgeschichtliche Kolloquium stellt ein Lehrangebot an alle Studierenden der Geschichte dar, ist aber ausdrücklich auch für Landeshistoriker und Heimatforscher der nichtprofessionellen thüringischen Geschichtslandschaft offen.

  • Oberseminar zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ries und Prof. Dr. Werner Greiling: Neueste Forschungen zur Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts

Mi 18-20 Uhr | HI, SR

Das Oberseminar dient der Präsentation und Diskussion von Qualifizierungsschriften und anderen Forschungsvorhaben. Es richtet sich insbesondere an fortgeschrittene Studierende und an Doktoranden/innen und zielt auf eine Verknüpfung laufender Jenaer Arbeiten mit aktuellen Forschungen zum 19. Jahrhundert. Für Studierende, die bei den Veranstaltern ihre Master- oder Staatsexamensarbeit anfertigen, ist das Oberseminar eine Pflichtveranstaltung. BA-Kandidaten können in Kombination mit den entsprechenden Vorlesungen ihr Vertiefungsmodul absolvieren. Hierfür ist eine persönliche Anmeldung und Beratung erforderlich.

Sommersemester 2016

  • Basismodul: Die Monarchie in Deutschland im 19. Jahrhundert
  • Hauptseminar: Grenzregionen im 19. und 20. Jahrhundert
  • Landesgeschichtliches Kolloquium. Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert: zusammen mit Prof. Dr. Werner Greiling und Prof. Dr. Uwe Schirmer
  • Oberseminar zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ries und Prof. Dr. Werner Greiling: Neueste Forschungen zur Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts


Wintersemester 2015/2016

  • Basismodul: Das Deutsche Kaiserreich (1871-1918): Grundprobleme
  • Hauptseminar: 25 Revolutionen - Die deutsche Revolution 1918/19 regional
  • Landesgeschichtliches Kolloquium zusammen mit Prof. Dr. Werner Greiling und Prof. Dr. Uwe Schirmer: Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert
  • Oberseminar zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ries und Prof. Dr. Werner Greiling: Neuere Forschungen zum 18. und 19. Jahrhundert

Sommersemester 2015

  • Vertretung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Wintersemester 2014/2015

  • Basismodul: Medienstar, Psychopath, "Herr der Mitte"? - Kaiser Wilhelm II.
  • Hauptseminar: Länderneuregulierung - eine deutsche Obsession?
  • Seminar: Einführung in das Studium der Geschichte

Sommersemester 2014

  • Vertretung an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz

Wintersemester 2013/2014

  • Vertretung an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz

Sommersemester 2013

  • Basismodul: Der Erste  Weltkrieg - Ereignis und Erinnerung
  • Hauptseminar zusammen mit Dr. Mathias Mieth: "Heimatfront". Stadtgesellschaft und Krieg im Ersten Weltkrieg

Wintersemester 2012/2013

  • Seminar: Einführung in das Studium der Geschichtes
  • Basismodul: Das Ende der Weimarer Republik

Sommersemester 2012

  • Basismodul: Das Deutsche Kaiserreich (1871-1918): Grundprobleme
  • Aufbaumodul: Geradewegs in die Katastrophe? Deutsche Außenpolitik 1890-1914

 

Forschungsinteressen

  • Thüringische und Vergleichende Landesgeschichte
  • Bildungs-, Hochschul- und Wissenschaftsgeschichte
  • Sozialer und politischer Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert
  • Geschichte der Weimarer Rpublik und der Zwischenkriegszeit
  • Religion in der Neuzeit
  • Revolution 1848/49

Eröffnung der landesgeschichtlichen
Forschungsstelle 27.05.2015

Eröffnungsvortrag

  • Geb. 1975 in Grimma (Sachsen); verheiratet, vier Kinder
  • Studium der Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Jena, 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien im Juni 2000;
  • 2001-2003 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes;
  • 2003 Dissertation mit der Studie "Universitätsverwaltung und Wissenschaftsorganisation im 19. Jahrhundert. Der Pädagoge und Universitätskurator Moritz Seebeck";
    http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-12804-3.html
  • 2003-2009 und 2010-2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der FSU Jena;
  • 2009-2010 Förderstipendiat des Historischen Kollegs in München;
    http://www.historischeskolleg.de/personen/stefan-gerber/
  • 2013 Habilitation mit der Studie "Pragmatismus und Kulturkritik. Politikbegründung und politische Kommunikation im Katholizismus der Weimarer Republik"
    https://www.schoeningh.de/katalog/titel/978-3-506-78267-0.html
  • 2013-2014 Vertretung der Professur für Zeitgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 2015 Vertretung der Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  2015 Leiter der Forschungsstelle für Neuere Regionalgeschichte Thüringens und
    Akademischer Rat am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena


  • Immanuel Voigt
    "Stars des Krieges" - biografische und erinnerungskulturelle Studien zu den deutschen Luftstreitkräften des Ersten Weltkrieges 1914-1945 (Abgeschlossen).

  • Heiner Lehmann
    Arbeitsthema: "Geschichtsforschung, Geschichtswissenschaft und Geschichtskultur in den mitteldeutschen Geschichtsvereinen 1819-1914"

  • Steffen Krüger
    Arbeitsthema: "Die dynastische Geschichtspolitik des Herzogs Joseph von Sachsen-Altenburg"

  • Andreas Neumann
    Arbeitsthema: "Die Einschreibung der Ausnahmen. Frauen im akademischen Feld 1871-1933"

  • Andreas Schulz
    Arbeitsthema: "An Wipper, Ilm und Saale - Reichs- und Landtagswahlen in den schwarzburgischen Fürstentümern im Kaiserreich"