Readspeaker Menü

Forschungsstelle für Neuere Regionalgeschichte Thüringens

Homepage_Gerber_komprimiert

Postadresse

PD Dr. Stefan Gerber
Historisches Institut
Fürstengraben 13
07743 Jena

Büro

Historisches Institut
Raum 210

Tel.: (03641) 9444-43
Fax: (03641) 9444-32
E-Mail:

Feriensprechzeiten

nach Vereinbarung per E-Mail

Sprechzeiten im Wintersemester 2017

mittwochs, 16-18 Uhr


Tagung: "Das Wartburgfest 1817 in europäischer Perspektive"

Neuerscheinung Herbst 2017:
Stefan Gerber (Hrsg.), das Ende der Monarchie in den deutschen Kleinstaaten.
Vorgeschichte, Ereignis und Nachwirkungen in Politik und Staatsrecht 1914-1939
http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-50887-6.html






Wintersemester 2017/2018

  • Hauptseminar zusammen mit Dr. rüdiger Stutz: Projektseminar: Thüringen in der Weimarer Republik 1918-1933 - Auf dem Weg zu einer Quellenpublikation

Blockseminar Termine werden in der ersten Stitzung am 23.10.2017 festgelegt

Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

Termine:Eröffnungssitzung, auf der die weitere Terminplanung des Seminars besprochen und festgelegt wird: Montag, 23. Oktober 2017, 14-16 Uhr, UHG, SR

Das 1920 als einzige Länderneubildung der Weimarer Republik entstandene Land Thüringen erwies sich von Beginn an als ein Brennpunkt von Innovation und Ideologie: Einerseits geprägt von ambitionierten politischen und kulturellen Reformprojekten, geriet es andererseits schnell in den Sog der politischen Kontroversen und Bedrohungen, die die erste deutsche Republik begleiteten: Revolutionäre Nachkriegskrise und die Konflikte um die Linksregierungen 1921-1923, ab 1930 die Regierungsbeteiligung bzw. schon 1932 die Regierungsübernahme durch die Nationalsozialisten.

Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen beabsichtigt, in ihrer Reihe "Quellen zur Geschichte Thüringens" die politische Entwicklung Thüringens in den Weimarer Jahren in einem Quellenband zu dokumentieren. Ziel des Projektseminars ist es, diesen Quellenband gemeinsam zu erarbeiten und so eine Einführung in die Geschichte der Weimarer Republik auf gesamtdeutscher und regionaler Ebene mit geschichtswissenschaftlicher Praxis zu verbinden, an deren Ende als gemeinsames Produkt der bei der Landeszentrale für politische Bildung erscheinende Quellenband steht. Gemeinsam und in Arbeitsgruppen werden wir in Frage kommende Quellen zusammentragen, unsere Auswahl diskutieren und die Quellen zur Veröffentlichung vorbereiten. Die Teilnahme am Seminar setzt also nicht nur ein Interesse an der Geschichte der Weimarer Republik, besonders in Thüringen, sondern auch die Bereitschaft zur intensiven Mitarbeit bei der Quellenrecherche voraus.

  • Landesgeschichtliches Kolloquium. Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert: zusammen mit Prof. Dr. Werner Greiling und Prof. Dr. Uwe Schirmer

14 tägig Mo 16-18 Uhr | HI, SR (Beginn 24.10.2017)

Das Kolloquium bietet ein Vortrags- und Diskussionsforum für Forschungen zur Geschichte Thüringens in fünf Jahrhunderten und zu allen (Teil-)Regionen. Vorgestellt werden Qualifizierungsschriften ebenso wie Einzelprojekte und neuere Publikationsvorhaben. Einen wichtigen Platz sollen ferner Fragen der Theorie und Methode landes- bzw. regionalgeschichtlichen Arbeitens einnehmen. Das landesgeschichtliche Kolloquium stellt ein Lehrangebot an alle Studierenden der Geschichte dar, ist aber ausdrücklich auch für Landeshistoriker und Heimatforscher der nichtprofessionellen thüringischen Geschichtslandschaft offen.

  • Oberseminar zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ries und Prof. Dr. Werner Greiling: Neueste Forschungen zur Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts

Mi 18-20 Uhr | HI, SR

Das Oberseminar dient der Präsentation und Diskussion von Qualifizierungsschriften und anderen Forschungsvorhaben. Es richtet sich insbesondere an fortgeschrittene Studierende und an Doktoranden/innen und zielt auf eine Verknüpfung laufender Jenaer Arbeiten mit aktuellen Forschungen zum 19. Jahrhundert. Für Studierende, die bei den Veranstaltern ihre Master- oder Staatsexamensarbeit anfertigen, ist das Oberseminar eine Pflichtveranstaltung. BA-Kandidaten können in Kombination mit den entsprechenden Vorlesungen ihr Vertiefungsmodul absolvieren. Hierfür ist eine persönliche Anmeldung und Beratung erforderlich.

Sommersemester 2017

  • Aufbaumodul: Von den Monarchien zum Freistaat: Die Revolution 1918/19 in Thüringen
  • Hauptseminar zusammen  mit Prof. Dr. Joachim Bauer: Universität, Staat und Gesellschaft
  • Landesgeschichtliches Kolloquium. Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert: zusammen mit Prof. Dr. Werner Greiling und Prof. Dr. Uwe Schirmer
  • Oberseminar zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ries und Prof. Dr. Werner Greiling: Neueste Forschungen zur Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts

Wintersemester 2016/17

  • Aufbaumodul: Prophet, Nationalheld, Häretiker: Luther- und Reformationsbilder im Mitteldeutschland des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Hauptseminar: "Der Erste Weltkrieg und kein Ende" - Neuere Forschungen und Darstellungen zum Ersten Weltkrieg (1914-1918)
  • Landesgeschichtliches Kolloquium. Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert: zusammen mit Prof. Dr. Werner Greiling und Prof. Dr. Uwe Schirmer
  • Oberseminar zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ries und Prof. Dr. Werner Greiling: Neueste Forschungen zur Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts

Sommersemester 2016

  • Basismodul: Die Monarchie in Deutschland im 19. Jahrhundert
  • Hauptseminar: Grenzregionen im 19. und 20. Jahrhundert
  • Landesgeschichtliches Kolloquium. Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert: zusammen mit Prof. Dr. Werner Greiling und Prof. Dr. Uwe Schirmer
  • Oberseminar zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ries und Prof. Dr. Werner Greiling: Neueste Forschungen zur Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts

Wintersemester 2015/2016

  • Basismodul: Das Deutsche Kaiserreich (1871-1918): Grundprobleme
  • Hauptseminar: 25 Revolutionen - Die deutsche Revolution 1918/19 regional
  • Landesgeschichtliches Kolloquium zusammen mit Prof. Dr. Werner Greiling und Prof. Dr. Uwe Schirmer: Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert
  • Oberseminar zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ries und Prof. Dr. Werner Greiling: Neuere Forschungen zum 18. und 19. Jahrhundert

Sommersemester 2015

  • Vertretung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Wintersemester 2014/2015

  • Basismodul: Medienstar, Psychopath, "Herr der Mitte"? - Kaiser Wilhelm II.
  • Hauptseminar: Länderneuregulierung - eine deutsche Obsession?
  • Seminar: Einführung in das Studium der Geschichte

Sommersemester 2014

  • Vertretung an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz

Wintersemester 2013/2014

  • Vertretung an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz

Sommersemester 2013

  • Basismodul: Der Erste  Weltkrieg - Ereignis und Erinnerung
  • Hauptseminar zusammen mit Dr. Mathias Mieth: "Heimatfront". Stadtgesellschaft und Krieg im Ersten Weltkrieg

Wintersemester 2012/2013

  • Seminar: Einführung in das Studium der Geschichtes
  • Basismodul: Das Ende der Weimarer Republik

Sommersemester 2012

  • Basismodul: Das Deutsche Kaiserreich (1871-1918): Grundprobleme
  • Aufbaumodul: Geradewegs in die Katastrophe? Deutsche Außenpolitik 1890-1914

 

Forschungsinteressen

  • Thüringische und Vergleichende Landesgeschichte
  • Bildungs-, Hochschul- und Wissenschaftsgeschichte
  • Sozialer und politischer Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert
  • Geschichte der Weimarer Rpublik und der Zwischenkriegszeit
  • Religion in der Neuzeit
  • Revolution 1848/49

Eröffnung der landesgeschichtlichen
Forschungsstelle 27.05.2015

Eröffnungsvortrag

  • Geb. 1975 in Grimma (Sachsen); verheiratet, vier Kinder
  • Studium der Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Jena, 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien im Juni 2000;
  • 2001-2003 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes;
  • 2003 Dissertation mit der Studie "Universitätsverwaltung und Wissenschaftsorganisation im 19. Jahrhundert. Der Pädagoge und Universitätskurator Moritz Seebeck";
    http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-12804-3.html
  • 2003-2009 und 2010-2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der FSU Jena;
  • 2009-2010 Förderstipendiat des Historischen Kollegs in München;
    http://www.historischeskolleg.de/personen/stefan-gerber/
  • 2013 Habilitation mit der Studie "Pragmatismus und Kulturkritik. Politikbegründung und politische Kommunikation im Katholizismus der Weimarer Republik"
    https://www.schoeningh.de/katalog/titel/978-3-506-78267-0.html
  • 2013-2014 Vertretung der Professur für Zeitgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 2015 Vertretung der Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  2015 Leiter der Forschungsstelle für Neuere Regionalgeschichte Thüringens und
    Akademischer Rat am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena